Normalerweise geht es auf dem Gebiet des Hemelinger Kleingärtner-Vereins Heumarsch eher beschaulich zu. In letzter Zeit sorgten dort allerdings immer wieder freilaufende Hunde für Gefahr – in einem Fall sogar mit tödlichen Folgen.Foto: Schlie Ein Kommentar zur artgerechten Hundehaltung nahe eines Hemelinger Kleingartengebiets. Foto: Schlie
Ansichtssache

Haltungsdefizite

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Ein Kommentar zur Haltung von Kangal-Hunden in einer Kleingarten-Umgebung.

Was den Anwohner im Hemelinger Kleingartengebiet Neumarsch passiert ist, ist der Albtraum eines Hundebesitzers: Das eigene Tier wird angefallen und vor den eigenen Augen gequält, gar getötet.

Schwierig ist nun zu bewerten, wie mit den Vorfällen umgegangen werden soll. Sind die Kangal-Hunde artgerecht gehalten worden? Woher kommt das aggressive Verhalten? Hätte der Halter die Geschehnisse verhindern können? Zumindest das scheint möglich, da sich die Hunde einfach unter dem Zaun hindurchbuddeln konnten.

Die eigentliche Frage, die sich stellen sollte, ist aber, ob die Kangal-Hunde überhaupt in die Umgebung passen. Die Tiere gelten als selbstständige Wächter und Beschützer, werden in ihrer Heimat vor allem als Hirtenhunde eingesetzt und beanspruchen ein großes Revier für sich. Ist dies nicht gegeben, kann es laut Experten zu aggressivem Verhalten führen.


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Normalerweise geht es auf dem Gebiet des Hemelinger Kleingärtner-Vereins Heumarsch eher beschaulich zu. In letzter Zeit sorgten dort allerdings immer wieder freilaufende Hunde für Gefahr – in einem Fall sogar mit tödlichen Folgen.Foto: SchlieHunde-Übergriffe in Hemelinger Kleingartengebiet
Anwohner in Hemelingen haben Angst um ihre Vierbeiner und die eigene Sicherheit.

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