Die Pläne für das neue Spielschiff am Vegesacker Museumshaven nehmen Fahrt auf. In dieser Woche ist das marode Spielgerät zurückgebaut ­worden. Foto: Harm
Vegesack

Neues Spielschiff soll im Sommer stehen

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Das alte Spielschiff am Vegesacker Hafen ist abgebaut. Kinder können bald Ideen für ein Neues einbringen.

Dort, wo vor wenigen Tagen noch das Spielschiff stand, sind nur noch Beton- und Stahlreste des Fundaments zu sehen. Das Areal ist zu einer Art großen Sandkiste geworden. Spielen und toben konnten Kinder auf dem Gelände allerdings schon lange nicht mehr.

Im Dezember 2018 ist der Spielplatz gesperrt worden, weil das Spielschiff marode und die Gefahr, dass sich Kinder verletzen, zu groß war. In dieser Woche ist es schließlich zurückgebaut worden.

Der Abriss ist allerdings kein Rückschritt. Im Gegenteil: Er zeigt, dass es endlich weiter gehen kann und nun Platz ist für ein neues Spielschiff. Das Sozialressort rechnet damit, dass es im Sommer stehen kann. Bisher war von Ostern 2020 die Rede.

Ideen der Kinder sind gefragt

Lange Zeit war unklar, welches Ressort sich federführend um das neue Spielschiff kümmern wird. Inzwischen ist klar, dass das Sozialressort die Bedarfsträgerschaft übernehmen wird. Dort werden nun auch die weiteren Planungen vorgenommen und die sollen langsam Fahrt aufnehmen: „Es wird dazu im Frühjahr ein Beteiligungsverfahren mit Kindern geben“, sagt Bernd Schneider, Sprecher der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Dabei solle es erst einmal ausschließlich um das Spielschiff gehen. Die Kinder können Ideen einbringen, wie dieses künftig gestaltet werden soll.

Neue Spielgeräte für umliegendes Areal geplant

Erst wenn das Schiff steht, soll es laut Schneider eine umfassende Planung für den Bereich rund herum geben. Dort sollen weitere Spielgeräte aufgestellt werden, wobei auch der Hochwasserschutz bedacht werden müsse. „Dafür gibt es aber noch keinen Zeitplan. Zunächst soll der bisherige Zustand – in abgewandelter Form – wiederhergestellt werden“, sagt Schneider.

Die Planer im Hause hätten gerne das gesamte Areal zusammen geplant und zur selben Zeit realisiert. Nun hat sich das Ressort aber dazu entschieden, dem Spielschiff Vorrang zu geben und damit auch einer Forderung des Ortsamts zu entsprechen.

Für den Abbruch des alten Spielschiffs sowie die Planung und den Bau eines Neuen sind im vergangenen Jahr 320.000 Euro Städtebauförderungsmittel bewilligt worden. Die Spielgeräte für das umliegende Areal sind darin nicht inbegriffen. Dafür müssen laut Schneider noch Mittel generiert werden.

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