Unfall A28. Foto: Richter Die Autobahn 28 in Richtung Bremen wurde wegen eines Folgeunfalls gesperrt. Foto: Richter
Folgeunfall

Schwerer Verkehrsunfall an der Autobahn 28

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Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in den späten Vormittagsstunden ist ein weiterer Pkw-Fahrer verunfallt.

Nachdem sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr ereignet hatte und die Richtungsfahrbahn Hamburg ab dem Dreieck Stuhr voll gesperrt werden musste, hat sich in den Nachmittagsstunden ein weiterer Unfall am Stauende ereignet.

Der Verkehr in Richtung Dreieck Stuhr hatte sich in der Folge sowohl auf der Autobahn 1 als auch auf der Autobahn 28 gestaut. Am Stauende befand sich ein 67-jähriger Tscheche, der seinen Lkw staubedingt bis zum Stillstand abbremsen musste. Dieses Stauende übersah der folgende Fahrer eines Pkws und fuhr mit seinem VW unter den Kastenaufbau des Lkws. Der Pkw-Fahrer, dessen Identität aktuell noch nicht feststeht, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war er aber ansprechbar.

PKW-Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Delmenhorst mussten den Mann aus seinem Pkw befreien. Im Anschluss wurde er von Rettungskräften behandelt und in ein Krankenhaus gefahren. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Delmenhorst, zwei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge an der Unfallstelle eingesetzt.

Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf mindestens 20.000 Euro beziffert wurde. Die Schäden am Lkw können erst begutachtet werden, wenn der Pkw geborgen ist.

Die Beamten und Rettungskräfte mussten die Fahrbahn Richtung Bremen an der Autobahn 28 voll sperren, um ungehindert an der Unfallstelle arbeiten zu können. Der Verkehr wurde derweil an der Anschlussstelle Delmenhorst-Hasport abgeleitet. Der Verkehr kann dort erst nach der Bergung der beschädigten Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn erfolgen. Eine zeitliche Angabe ist nicht möglich.

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