Das Huder Rathaus. Foto: Konczak
Hude

Schulhälfte wird saniert

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Bei der Peter-Ustinov-Schule kommt man etappenweise vom Baustellencharakter weg.

Die Peter-Ustinov-Schule soll noch in diesem Jahr zu großen Teilen ihren Baustellencharakter verlieren. So ist es der Wunsch vieler. Der Architekt Achim Wiechmann legte bei der Sitzung des Schulausschusses am vergangenen Montagabend seine Pläne für die Maßnahmen vor. Frei von Bedenken war die anschließende Entscheidung des Ausschusses nicht.

Bereits im November vergangenen Jahres wurden die Maßnahmen für die Schule grob skizziert. Jene zur Sicherheit – Brandschutztüren, Sicherheitsbeleuchtung – wurden bereits zu dem Zeitpunkt positiv durchgewinkt. Die verbliebenen Maßnahmen sollten nun noch einmal genauer vorgestellt werden. Hierbei ging es vor allem um Bodenbeläge, zusätzliche Wandbeplankungen und die Schließung der Deckenverkleidungen. All diese Vorkehrungen würden den Abschnitt Nord der Schule, also die rechte Seite, von dem benannten Eindruck einer Baustelle befreien. Aufgrund der aktuellen Auslastung der Handwerker, sei die Fertigstellung von mehr als dem Teilabschnitt Nord für das laufende Jahr nicht realistisch, so Wiechmann.

Laut Kostenkalkulation würden die für dieses Jahr geplanten Maßnahmen eine Investition von insgesamt 1.012.000 Euro verlangen. Im Sinne der Nachhaltigkeit seien die Materialien für Bodenbelag und Wandbeplankung ausgewählt worden. Eben jenen Aspekt sprach die Fraktion der Grünen an, indem sie auf den eigentlich noch intakten Teppich hinwiesen. Dieser läge seit erst einigen Jahren in Teilen des Abschnitts Nord aus und würden sich noch in einem nutzbaren Zustand befinden. Für die geplanten Maßnahmen würde der Teppich entfernt und durch den neuen Bodenbelag ersetzt werden. Wiechmann benannte unter anderem den Aspekt der optischen Einheitlichkeit und sagte: „Ich fände es schade, wenn hier der Rotstift angesetzt würde.“

Auch Oberschuldirektor Nico Rettcher ergriff das Wort und berichtete von engen Fluren, für die abwaschbaren Wände einen Gewinn darstellen würden. Auch befürwortete er ein einheitliches Erscheinungsbild für die Schule. Letzten Endes wurden die Maßnahmen für 2020 zustimmend zur Kenntniss genommen.

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