Eindrucksvolle Boote haben in den vergangenen Jahren den Vegesacker Museumshaven durchfahren. Archivfoto: WR
Vegesack

Mit Booten aus Pappe durch den Museumshaven

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20 Teams können bei der Pappbootregatta am 23. Mai starten - die Anmeldephase für das maritime Event läuft.

Der Bootsbau hat im Bremer Norden eine lange Geschichte. Auf eine Historie von immerhin neun Jahren blickt der kreative Bootsbau der etwas anderen Sorte: Bei der Vegesacker Pappbootregatta bauen die Teilnehmer ihre Mini-Boote aus Papier und Pappmaschee und testen sie anschließend im Museumshaven auf ihre Seetauglichkeit.

In zwei Wettkampf-Kategorien – Schnelligkeit und Kreativität – treten die Teilnehmer gegeneinander an. Insgesamt werden Startplätze für 20 Teams vergeben. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Mitmachen können zum Beispiel Freundschaftsgruppen, Privatpersonen, Unternehmen, Schul- und Vereinsmannschaften oder auch Institutionen.

Abendprogramm mit der Golden City-Lokalrunde

Bevor die Boote am Sonnabend, 23. Mai, zu Wasser gelassen werden, müssen sie natürlich gebaut werden. „Es muss kein Riesen-Schwimmkörper gebaut werden, der eine lange Bauzeit benötigt. Es sind auch kleine Schwimmkörper denkbar, die innerhalb von drei Wochen gebaut werden können“, sagt Birgit Benke.

Gemeinsam mit Sabine Rosenbaum organisiert sie die Veranstaltung des MTV Nautilus und hat über die Jahre schon viele Papp-Boote schwimmen – und untergehen – sehen. Um ein paar Tipps zu geben und die Organisation zu klären, wird es am 19. März aber zunächst ein Treffen aller Teams geben. Alle Informationen zu den Regeln, zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es schon jetzt auf mtv-nautilus.de im Internet.

Eine Neuheit bietet in diesem Jahr das Abendprogramm. Nach der Regatta tritt die Golden City Lokalrunde mit „Ramona Ramon Rammé“ und Disko-Emotion ab 18.30 Uhr auf der Bühne am Hafen auf. Das Irish- Folk-Festival, das die vergangenen Jahre parallel zur Pappbootregatta lief, findet in diesem Jahr nicht statt.

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