Bisherigen Erkenntnisse nach ist die Polizei aufgrund einer "vermutlich psychosozialen Krise" eines Mannes zu dem Einsatz nach Gröpelingen gerufen worden. Symbolfoto: WR
Gröpelingen

Mann bei Polizeieinsatz erschossen

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Bei einem Einsatz in Gröpelingen ist ein 54-Jähriger von der Polizei angeschossen und tödlich verletzt worden.

Die Polizei ist am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr zu einem Einsatz in die Straße Breitenbachhof gefahren. Im weiteren Verlauf hat die Polizei einen Mann angeschossen. Dieser ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden und dort wenig später verstorben. Dies teilte die Polizei in einer Mitteilung mit.

Viel ist über den Einsatz bisher nicht bekannt. Ersten Erkenntnissen nach wurden die Beamten aufgrund einer „vermutlich psychosozialen Krise“ eines Mannes gerufen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um den im Einsatz verstorbenen 54-jährigen Marokkaner.

Polizeivizepräsident äußert sich zur Tat

Zu den weiteren Hintergründen erteilt die Polizei keine Auskünfte. Die Ermittlungen führt die Interne Ermittlung beim Senator für Inneres. Das ist das übliche Verfahren, wenn im Einsatz Schusswaffen eingesetzt werden.

Polizeivizepräsident Dirk Fasse äußerte sich über den Twitterkanal der Polizei: Es mache ihn betroffen, dass bei einem Einsatz der Polizei Bremen ein Mensch ums Leben gekommen ist. „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und bei den Kolleginnen und Kollegen, die dieser belastenden Einsatzsituation ausgesetzt waren.“

Video in sozialen Netzwerken zeigt Tat

In den sozialen Medien kursiert ein wenige Sekunden langes Video, das die Tat zeigt. Zu sehen ist ein Mann, der ein Messer in Hand zu halten scheint. Vier Polizisten stehen um ihn herum, zwei davon in zivil, die Dienstwaffen halten sie in den Händen. Ein weiterer hat Pfefferspray in der Hand.

Der Mann wird aufgefordert, das Messer wegzulegen. Schließlich läuft er mit dem Messer auf den Polizisten zu, der das Pfefferspray gegen ihn einsetzen will. Es fallen zwei Schüsse und der Mann liegt am Boden.

Auf Twitter appelliert die Polizei, das Video nicht weiter zu verbreiten. „Sowohl aus Pietätsgründen, als auch im Hinblick auf die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen“, heißt es in dem Post.

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