Auch wer sein Wohnmobil für ein paar Tage in einer Wohnstraße abstellt, sollte zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen. Foto: Schlie
Diebstahl

Mehrere Wohnmobile geklaut

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Offenbar waren organisierte Täter in den Stadtteilen Findorff und Habenhausen unterwegs.

In Bremen scheinen es in den vergangenen Wochen organisierte Täter auf Wohnmobile abgesehen zu haben. In Findorff wurden zwischen Ende Juni und Anfang Juli drei Wohnmobile gestohlen. Ein Fahrzeug wurde inzwischen wiedergefunden.

Gleichzeitig versuchten laut Auskunft der Bremer Polizei Unbekannte in Habenhausen zwei Wohnmobile zu entwenden. Sie scheiterten allerdings bei dem Versuch.

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei in Bremen insgesamt sechs Diebstähle von Wohnmobilen. „Daher ist die Anzahl zunächst nicht ungewöhnlich, wohl aber die Tatorte und Tatzeiten, die auf organisierte Täter hindeuten“, sagt Polizeisprecher Nils Matthiesen. Bremen sei aber in den vergangenen Jahren nicht auffällig durch Diebstähle von Wohnmobilen betroffen gewesen.

Schutzmaßnahmen für Wohnmobil-Besitzer

Insbesondere neue Fahrzeuge kosten eine fünfstellige Euro-Summe. „Das macht sie als Diebstahlsobjekte interessant“, sagt Matthiesen.

Die Polizei rät Besitzern zu Schutzmaßnahmen: Diebstahlwarnanlagen schrecken durch akustische oder optische Alarme ab. Eine Radkralle eignet sich, wenn das Fahrzeug für eine längere Zeit abgestellt wird.

Im täglichen Gebrauch können zum Beispiel Lenkradkrallen, Pedalkrallen und Schnittstellen-Schlösser helfen. „Fahrzeugortungssysteme verhindern zwar den Diebstahl nicht“, sagt Matthiesen. „Sie ermöglichen aber im Falle eines Diebstahls, das Fahrzeug zu finden.“

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