Die Becken sind gefüllt, in dieser Woche werden noch Wasserproben genommen. Nach einer umfassenden Umbauphase soll das Ganderkeseer Freibad Anfang kommenden Monats wieder für Abkühlung sorgen. Foto: Martina I. Meyer
Freibad Ganderkesee

Auf der Zielgeraden

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Das Ganderkeseer Freibad wird nach intensiver Umbauphase wahrscheinlich Anfang August wiedereröffnet.

Auf der Zielgeraden zur Wiedereröffnung des Ganderkeseer Freibads müssen alle Wasserratten noch einmal etwas Geduld aufbringen. Die Becken sind gefüllt, die Technik fertig, doch einige Kleinigkeiten stehen dem Badevergnügen in dieser Saison noch im Wege. Mehrmals musste der große Neustart nach einer Umbauphase, die sich über fast zwei Jahre erstreckte, verschoben werden.

Restarbeiten in Angriff genommen

Auf Nachfrage rechnet Bad-Geschäftsführer Henry Peukert mit einer Eröffnung Anfang August, einen genauen Termin könne er noch nicht nennen. Dafür aber so manche Restarbeiten, die noch erledigt werden müssen. Zum Beispiel das Foyer, das noch fertig gefliest werden muss, oder der noch unfertige Tresenbereich. Zudem werden in dieser Woche (KW 30) noch Wasserproben entnommen. Und auch wenn der Startschuss nun erst im August fallen soll, zu spät für die Saison sei das nicht.

Umfangreicher Umbau seit 2018

„Es wäre unlogisch, wenn wir das Freibad jetzt nicht mehr in Betrieb nehmen. Wir möchten ja auch den realen Betrieb testen“, so Bäderchef Peukert, der sich auch vorstellen könne, das Bad entsprechend auch länger offen zu lassen. Seit September 2018 ist das Freibad Ganderkesee umfangreich saniert worden. So wurde unter anderem modernste Technik installiert, ein neuer Wasserspielplatz errichtet, der Eingangsbereich renoviert, ein neues Kursbecken gebaut, und die Liege- und Grünflächen wurden neu gestaltet.

Hygienekonzept erstellt

Bevor es nach der Wiedereröffnung aber endlich wieder ab ins kühle Nass gehen kann, gibt es einiges zu beachten, denn die Corona-Pandemie verlangt für das Freibad ein detailliertes Hygienekonzept. So wird die maximale Zahl der Gäste auf 300 begrenzt, Eintrittskarten sind nur online über saunahuus.de und für bestimmte Zeitfenster erhältlich, im Eingangs,- Kassen-, Umkleide- und WC-Bereich ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, und es gilt die Abstandsregel von 1,50 Meter (auf der Liegeweise fünf Meter). Laut Hygienekonzept, das bereits im Bäderbetriebsausschuss erläutert wurde, sollen außerdem Dusch- und Sammelumkleiden geschlossen sowie Sprungturm und Rutsche gesperrt bleiben. Wasserattraktionen bleiben aufgrund der Ansteckungsgefahr durch Aerosole außer Betrieb.
Weitere Informationen zu den Corona-Regeln gibt es im Internet auf saunahuus.de.

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