Was nun mit dem Lankenauer Höft geschehen soll, steht noch nicht fest. Eine Begehung mit der Zwischenzeitzentrale soll erste Lösungen erbringen.Foto: Schlie Der Turm ist das Wahrzeichen des Lankenauer Höft. Er soll künftig auch für Trauungen genutzt werden. Foto: Schlie
Lankenauer Höft

Heiraten im Turm

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Die Investoren haben ihre Pläne für das Lankenauer Höft vorgestellt. Dafür gab viel Zustimmung aus dem Beirat.

Große Zustimmung, am Ende sogar etwas Applaus ernteten Theo Bührmann und Sebastian Mastalka, beide Geschäftsführer der Lankenauer Höft Projektgesellschaft, auf einer Einwohnerversammlung für die Vorstellung ihrer Pläne zur künftigen Bebauung und Bespielung der Landzunge in Woltmershausen. Kein Wunder – schließlich haben die Investoren viele Forderungen aus dem Beiratsbeschluss von 2016 aufgenommen.

„Wir freuen uns alle, dass es jetzt voran geht. Kommen Sie gerne her und vernetzen Sie sich mit uns“, lud der stellvertretende Beiratssprecher Ole Lindemann (CDU) die beiden ein. Auch die Vertreter der anderen Parteien und die meisten Bürger begrüßten das Vorhaben. Bedenken gab es nur hinsichtlich der möglichen Verkehrsbelastung für den Stadtteil, insbesondere wenn künftig größere Events auf der Halbinsel stattfinden sollten.

Mit dem Schiff zum Höft

Bührmann verdeutlichte, dass man auf eine Anbindung mit Fähren und öffentlichen Verkehrsmitteln baue. Angedacht ist beispielsweise bei Events Flächen im Neustädter Hafen oder an der Waterfront zum Parken zu nutzen und die Besucher mit Schiffen oder Shuttlebussen zum Höft zu bringen.

Bereits am Vormittag hatten Senat und Wirtschafsförderung Vollzug in Sachen Erbbaurechtsvertrag gemeldet. Der Vertrag sichert den Investoren für 99 Jahre das Nutzungsrecht an der 11.634 Quadratmeter großen Landzunge zu.

Der Turm bleibt stehen

Die neuen Besitzer beabsichtigen 2021 dort einen Neubau für Gastronomie und Veranstaltungen mit zwei Geschossen zu errichten. Ringsherum sind unter anderem ein Beachclub, Wohnmobilstellplätze und Hausbootanleger geplant. Das alte Restaurant soll im kommenden Winter abgerissen werden.

Nur der Turm bleibt stehen. Er kann weiterhin von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion genutzt werden. Das wurde vertraglich abgesichert. Für einen Teil haben die neuen Besitzer jedoch andere Pläne. Dort soll es später für Hochzeitspaare möglich sein, sich trauen zu lassen.

Bevor aber mit dem Neubau begonnen werden kann, muss Baurecht geschaffen werden. Das soll möglichst bis zum Sommer 2021 passieren. Im Sommer 2022 könnte dann am neuen Lankenauer Höft Eröffnung gefeiert. Bis dahin soll es Zwischennutzungen des Geländes geben – vorausgesetzt dies ist aufgrund der Corona-Auflagen möglich.

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