Im September 2020 hat Oliver Trey noch an den Hygienekonzepten für das Winterdorf gearbeitet. Foto: Schlie
Sommerdorf

Wein statt Glühwein

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Das Findorffer Winterdorf plant eine Verlegung in den Sommer.

„Wir wollen unbedingt noch unser neues Gelände testen, aber da der jetzige Lockdown noch weiter verlängert wurde, kann das Findorffer Winterdorf in diesem Winter nicht mehr stattfinden“, sagt Organisator Oliver Trey. „Deswegen arbeiten wir bereits an einer Idee für eine Sommervariante.“

Die neuen Buden seien schließlich bereits gebaut und das Grundprinzip des Winterdorfes, nämlich mit Freunden und Familie für ein paar gemütliche Stunden beisammen kommen, beschränke sich nicht nur auf den Winter, sagt Trey. „Dann gibt es eben Wein statt Glühwein. Und wir wollen uns noch ein paar Besonderheiten einfallen lassen, um uns von normalen Biergärten
abzuheben.“ Auch die Hygienekonzepte aus der Planung des Winterdorfes liegen vor.

Lichter der Neustadt erst im kommenden Winter

Dieselbe Herausforderung hat die Veranstaltung Lichter der Neustadt. „Wir haben die ganze Zeit den Markt verschoben, aber jetzt wird er diesen Winter nicht mehr stattfinden.
Wir blicken aber optimistisch auf den nächsten Winter“, sagt Veranstalter Victor Frei. Die Förderung von 6.000 Euro, welche die Veranstaltung vom Neustädter Beirat bekommen
hat, kann dann trotzdem noch verwendet werden.

„Das Problem ist die Planungsunsicherheit“, erklärt der Gastronom Trey. „Wir fordern einen Stufenplan, an dem wir uns entlang hangeln können. So würden wir wissen, wenn´dieser Inzidenzwert erreicht ist, gelten jene Regeln. Wenn uns erst im Juli gesagt wird, dass wir loslegen können, ist es für die Planung zu spät“, erklärt der Organisator.

Stufenplan als Orientierungshilfe

Die Bremer Gastro-Gemeinschaft, dessen erster Vorsitzender Trey ist, fordert die Einführung eines solchen Stufenplans. Dabei gehe es um Planbarkeit, Verlässlichkeit und Perspektive für Gastronomen und für Veranstalter. Trey kritisiert, dass es aktuell nur spontane Entscheidungen gebe. „Es muss zumindest eine Richtung geben, in die wir unsere Möglichkeiten ableiten können. Sonst können alle Planungen für Veranstaltungen für 2021 jetzt schon eingestellt werden.“

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