Das Plakat steht schon mal: Vom 2. Juli bis 31. August zeigt das Festivalformat Kultursommer Summarum knapp 70 Open-Air-Veranstaltungen. Foto: Schlie Das Plakat steht schon mal: Vom 2. Juli bis 31. August zeigt das Festivalformat Kultursommer Summarum knapp 70 Open-Air-Veranstaltungen. Foto: Schlie
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Zwei Monate lang Open Air

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Zum dritten Mal startet im Juli der Bremer Kultursommer Summarum. Das Programm ist breitgefächert.

Im Jahr 2020 aus der Pandemie heraus entstanden, um Künstlern überhaupt die Möglichkeit zu geben, auftreten zu können, hat sich der Bremer Kultursommer Summarum in diesem Jahr bereits als Format etabliert.

Vom 2. Juli bis 31. August bietet das Open-Air-Festival knapp 70 Veranstaltungen in Bremen an.

„Wir haben bemerkt, wie gut dieses Format ankommt bei den Menschen“, erklärt Renate Heitman von der Festivalleitung. „Da unsere Veranstaltungen nie länger als 60 Minuten sind, kommen auch Menschen, die sich sonst vielleicht nicht trauen würden.“

Konzerte und Kinderprogramm

Die Hälfte der Veranstaltungen sind Konzerte. „Wir wollen die musikalische Vielfalt der Bremer Szene widerspiegeln“, sagt Reinhart Hammerschmidt von der Musikerinitiative Bremen. Er ist für die Auswahl der Musiker verantwortlich.

Neben Konzerten gibt es aber auch wieder Theater, Akrobatik, Literatur, Clownstheater, Varieté und auch ein Kinderprogramm. „Wir haben bekannte Künstler, aber auch neue Gesichter dabei“, sagt Heitmann.

Am nächsten Samstag geht es los mit der „Langen Nacht der Musik“. Im Hemelinger Rathaus gibt es beispielsweise Slam Poetry, Akrobatik, Variete und Kindertheater.

Am Universum zeigt das ShowKollektiv Bremen „Schwerkraft? Nein Danke“. Im Bali’ku an der Weser gibt es Lesungen mit Bremer Autoren und Musiktheater für die ganze Familie im Institut francais.

Eine Vielfalt an Veranstaltungen

„Wir haben eine Vielfalt an Veranstaltungen, bei der für jeden Geschmack etwas dabei ist“, verspricht Heitmann. Eine weitere Besonderheit des Kultursommers ist, dass alle Veranstaltungen draußen stattfinden und die 21 Austragungsorte über ganz Bremen verteilt sind: von Hemelingen bis Blumenthal, von Huchting bis Schwachhausen. „Es sind auch neue Veranstaltungsorte dabei, wie beispielsweise die Etage in der Bahnhofsstraße oder das Universum“, erklärt Heitmann.

Der Kultursenator fördert das Festival mit 50.000 Euro, das direkt in die Honorare der Künstler fließt.

„Manche Veranstaltungen, zum Beispiel in Gastronomien, sind kostenfrei. Andere kosten im Vorverkauf 12 Euro und ermäßigt 5 Euro. Kinder können alle Veranstaltungen umsonst schauen“, sagt Heitmann. Das komplette Programm sowie

Infos zu Tickets gibt es unter sommer-summarum.de.

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