Der Vorstand des mittlerweile 15. Kinder- und Jugendparlaments: Kira Budack, Stella Monzien, David Heiberg, Zoe Lynn Gulder und Jannes Siemund (von links). Foto: Konrad
Politik

Jugend, Politik und Projekte

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Demokratiestärkende Aktionen von und für junge Delmenhorster und Delmenhorsterinnen

Engagement und Ehrenamt bei den Jugendlichen zeigt sich sehr deutlich beim Kinder- und Jugendparlament. Jenes trägt maßgeblich dazu bei, welche demokratiestärkenden Projekte in der Stadt ausgeführt werden.

„Das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ gibt es seit 2015 und seitdem ist auch das Kinder- und Jugendparlament dabei“, erklärt Annette Melerski aus der Koordinierungs- und Fachstelle von „Demokratie leben!“ des Diakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land.

30.000 Euro für demokratische Projekte

In diesem Jahr ist der Förderungsfond nochmals aufgestockt worden. „Uns stehen 30.000 Euro zur Verfügung“, freut sich Melerski. Dies sei ein gutes Zeichen und eine Bestätigung dafür, dass die Projekte gewürdigt werden.

„Es verdeutlicht, dass die Aktionen bei den Jugendlichen ankommen und sie Interesse haben“, äußert sich David Heidberg. Er agiert als Sprecher und engagiert sich im Vorstand des Kinder- und Jugendparlaments

„An meiner Schule fand bereits ein Planspiel statt und auch in diesem Jahr wird es wieder eins geben“, verrät Kira Budack, Schülerin am Max-Planck-Gymnasium und ebenfalls Teil des Vorstandes. An ihrer Schule sollen drei Projekttage im November stattfinden, an denen eine Gruppe über die Welt im Umbruch diskutiert und in die Rollen von politischen Personen schlüpft.

Entscheidungsgewalt des Kinder- und Jugendparlaments

Das zweite Projekt, welches bereits von dem Parlament bewilligt wurde, trägt den Titel „Pimp my future“. „Hierbei geht es um Politik zum Anfassen. Die Ideen von Politikern und Experten sollen dadurch leichter nachvollziehbar sein“, erklärt Zoe Lynn Gulder, Sprecherin und Vorstandsmitglied. Hierbei sollen in einem Planspiel Nachhaltigkeitsziele der UN besprochen werden. An welcher Schule dieses stattfinden wird, steht allerdings noch nicht fest. Für die beiden Aktionen sind bisher 10.600 Euro verplant, somit stehen noch 19.400 Euro für weitere demokratiefördernde Ideen zur Verfügung.

Diese Aktionen durchlaufen zuvor einen Entscheidungsprozess, in dem Melerski mit den jeweiligen Trägern spricht. Im nächsten Schritt werden entsprechende Unterlagen bürokratischer Art ausgefüllt, bis die Aktionen im letzten Schritt im Kinder- und Jugendparlament vorgelegt werden. Weitere Informationen zu den Formalitäten und Bedingungen sind online unter demokratie-leben.de zu finden. Alternativ können sich Interessierte auch direkt per Mail bei Anette Melerski unter demokratieleben@diakonie-doll.de melden.

Nicht nur politisch, sondern auch sozial aktiv

„Jugendliche können sich auch gerne an uns wenden, der direkte Weg ist bekanntlich der beste Weg“, appelliert Heidberg an all jene, die gerne ihr politisches Engagement ausbauen wollen oder einen gleichaltrigen Ansprechpartner brauchen. Das Parlament verfügt auch über einen Instagram-Account (@kpj_delmenhorst), auf dem sie aktiv sind und Nachrichten beantworten.

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