Die Kirchhoff-Gruppe, Mutterkonzern von Faun in Heilshorn, unterstützt seit Jahren die Spendenaktionen der „Tour der Hoffnung“. Seit 1983 steigen regelmäßig Menschen aufs Fahrrad, um Spendengelder zugunsten an Krebs erkrankter Kinder zu erstrampeln, darunter auch viele Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Sportler, darunter viele Olympiateilnehmer, Welt-, Europa- und Deutsche Meister.
Staatliche Finanzierung allein reicht bei der Krebsbekämpfung nicht aus, sagen die Organisatoren. Es werde mehr Geld benötigt, um die verstärkten Anstrengungen in der Forschung zu unterstützen, um neue Behandlungskonzepte zu erarbeiten sowie die pflegerische und psychosoziale Betreuung krebskranker Kinder zu verbessern.
Tour der Hoffnung stoppt in Osterholz-Scharmbeck
Für diese Ziele rollt die „Tour der Hoffnung“ in diesem Jahr auf einer Gesamtstrecke von 366 Kilometern durch die Bundesländer Hessen, Bremen und Niedersachsen. In über 30 Jahren sind so rund 30 Millionen Euro für Kinderkliniken im In- und Ausland gespendet worden.
Auf ihrem Weg von Bremen nach Wilhelmshaven machte der Tross Freitag auch bei Faun in Heilshorn Stopp. Beim Hersteller von Müllwagen und Kommunalfahrzeugen empfingen Geschäftsführung und die Beschäftigten die Benefizradler. Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde brachte Knirpse des Kindergartens Malletstraße mit ihren Erzieherinnen mit. Begleitet von Schlagersänger Michael Heck brachten der Kinderchor die Radlergesellschaft in Stimmung und zum Tanzen.
6.750 Euro Spendengelder von Faun und der Stadt
Als Schirmherrin der Aktion nahm Petra Behle, neunmalige Weltmeisterin sowie Olympiasiegerin im Biathlon, dann Spendenschecks aus den Händen von Faun-Geschäftsführer Burkard Oppmann und Torsten Rohde entgegen, 5.000 Euro hatte das Werk für Müll- und Kommunalfahrzeuge bereitgestellt, die Stadtkasse trug weitere 1.750 Euro bei. Beide betonten die Bedeutung des Spendenziels und würdigten das ehrenamtliche Engagement der Aktiven.
Rund 40 Begleiter fahren mit der Radlertruppe durchs Land, als Tourziel am Sonntag war eigentlich das Städtchen Jever ausgegeben. Nachdem sich Freitag noch Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner der Benefizradtour anschloss, wurde die Route kurzfristig in Richtung Jadebusen umgeleitet.