Kater Ernie genießt den Medienrummel. Foto: Niemann Kater Ernie genießt den Medienrummel. Foto: Niemann
Tiere

Kater Ernie steht jetzt im Blitzlichtgewitter

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Ein Kater, der mit seinen Besitzern spazieren, einkaufen und sogar zur Sparkasse geht – im Januar haben wir über Ernie aus Habenhausen berichtet. Jetzt ist der Vierbeiner deutschlandweit bekannt.

Dass bei Dagmar und Torsten Nürnberger das Telefon klingelt und mal wieder die Presse dran ist – daran hat sich das Ehepaar aus Habenhausen inzwischen gewöhnt. Allerdings rufen die Zeitungsredaktionen und Fernsehsender nicht wegen ihnen an.

Immer geht es um einen: Maine-Coon-Kater Ernie. Nachdem im Januar der Weser Report über das ungewöhnliche Tier berichtet hatte, das mit seinen Besitzern fast wie ein Hund durch den Stadtteil und auch in Geschäfte spaziert, sind auch viele andere Medien auf Ernie aufmerksam geworden.

Ernie hat es ins Fernsehen geschafft

Das „Portfolio“ des Katers kann inzwischen schon mit dem eines kleinen Promis mithalten: Buten und Binnen, Sat. 1, NDR, das Bremen Magazin, die Bild-Zeitung, das Fressnapf-Magazin und jüngst auch die Frauenzeitschrift „Lisa“ haben schon über Ernie berichtet.

„Vor der Fernsehkamera und der Beleuchtung hat Ernie erst noch etwas Angst gehabt“, erzählt Torsten Nürnberger. Aber schon beim Dreh mit dem NDR hatte sich der Kater an den Aufriss um seine Ausflugslust gewöhnt.

Katzenhalter und Katze werden erkannt

Extra für den Beitrag, der im Rahmen der Vorabendsendung „DAS!“ lief und auf der Facebook-Seite des Magazins schon mehr als 90.000 Aufrufe verzeichnet, hat Ernie auch mal seinen Heimatstadtteil Habenhausen verlassen und sich auf einen ersten Spaziergang in die City gewagt.

Beim ersten „Probebesuch“, noch ohne Kameras, waren Dagmar und Torsten Nürnberger unter anderem auf dem Domshof mit ihrem Kater unterwegs – und sind dank Ernies Medienpräsenz in den vergangenen Wochen prompt von mehreren Passanten erkannt worden.

Ernie verkraftet Medienrummel gut

„Es hat sich eine kleine Menschentraube um uns gebildet“, berichtet Nürnberger. Und im eigenen Stadtteil werden Ernie und seine Besitzer inzwischen regelmäßig erkannt und angesprochen. „Eine Bäckereiverkäuferin, die wir gar nicht kennen, hat uns neulich sogar gefragt: ,Wo ist denn Ihre Katze?‘“

Ernie verkrafte den Medienrummel ausgezeichnet, sagt Torsten Nürnberger. Nach einem Drehtag sei er selbst kaputt auf die Couch gefallen. „Ich war fertig, Ernie hat den Nachbarn noch eine Stunde bei der Gartenarbeit zugesehen“, erzählt er.

Trotz Ernies Ausflügen in die City haben seine Spaziergänge aber auch Grenzen. „Ich würde zum Beispiel nie mit ihm auf die Osterwiese oder den Freimarkt gehen“, sagt Nürnberger. Dreharbeiten und Fototermine seien außerdem mit der Tierärztin abgesprochen. „Und wir würden es merken, wenn Ernie davon gestresst wäre“, ist der Katzenhalter überzeugt.

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