stadtteil_neu. Foto: Andreas Schneider Architekten So sollen die Neustädter Häfen in Zukunft aussehen Foto: Andreas Schneider Architekten
CDU stellt Pläne vor

Neuer Stadtteil in Neustädter Häfen geplant

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Die Bremer CDU will in den Neustädter Häfen einen neuen Stadtteil entwickeln. Bis zum Jahr 2035 sollen dort rund 15.000 Menschen leben. „Das ist unsere Vision zur Entwicklung der Neustädte Häfen“, so die CDU.

Die Bremer CDU will in den Neustädter Häfen einen neuen Stadtteil entwickeln. Bis zum Jahr 2035 sollen dort rund 15.000 Menschen leben. „Das ist unsere Vision zur Entwicklung der Neustädte Häfen“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Röwekamp bei der Präsentation der Pläne.  Die Unternehmen dort sollen verlagert werden.

Für die Wirtschaft spielen die Neustädter Häfen laut Röwekamp eine immer geringere Rolle. Die Umschlagzahlen seien über die vergangenen Jahre gesunken, sagte Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Die Hafenbetriebe könnten in den Überseehafen in Bremerhaven verlegt werden. „Dorthin lassen sich die Betriebe, die noch in den Neustädter Häfen aktiv sind, problemlos verlagern.“ Betriebe, die nicht auf den Kajenanschluss angewiesen seien, könnten sich in den bremischen Industrie- und Gewerbeflächen entlang der Autobahnen entwickeln, schlägt die CDU vor.

Rund 300.000 Euro für ein Haus

Die Wohnungen in den Neustädter Häfen sollen für junge Familien und ältere Menschen gebaut werden. „Bezahlbarer Wohnraum für Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen“, betont Röwekamp. Bisher zögen diese Familien verstärkt ins niedersächsische Umland, weil sie in Bremen selbst keinen geeigneten Wohnungen mehr fänden.  Die Preise für ein Einfamilienhaus in den Neustädter Häfen soll zwischen knapp 300.000 und mehr als 500.000 Euro kosten.

Das Grundstück gehört schon der Stadt, ist derzeit aber an das Bremer Logistikunternehmen BLG verpachtet. Die Stadt müsste das Pachtverhältnis beenden und soll dann selbst die neuen Häuser vermarkten, so der Vorschlag der CDU. Damit sich möglichst viele Familien dort ein Haus leisten können, sollen die Grundstücke auf Wunsch auf in Erbpacht vergeben werden.

„Wir legen hier nur einen ersten Entwurf, eine Idee vor“, sagte Jens Eckhoff, finanzpolitischer Sprecher der CDU. „Die Diskussion über die Entwicklung der Neustädter Häfen ist damit eröffnet.“

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