70-jähriger Imker stirbt nach Bienenstichen -
Die Polizei rät, sich präventiv auf etwaige Allergien testen zu lassen. Foto: pixabay
Huchting

70-jähriger Imker stirbt nach Bienenstichen

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Ein 70 Jahre alter Imker wurde am Sonnabendmorgen in Huchting von seinen Bienen gestochen. Der Mann erlitt eine allergische Reaktion und verstarb noch vor Ort. Die Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Bienenstichen.

Der 70-Jährige kontrollierte seine Insekten ohne Schutzkleidung und öffnete den Deckel des Bienenstocks. Er rief seiner 66 Jahre alten Ehefrau zu, dass sie sich schnell ins Auto setzen sollte, da die Bienen einen äußerst aggressiv Eindruck hinterließen. 

Als der Imker den Deckel wieder schließen wollte, wurde er mehrfach gestochen und erlitt daraufhin einen allergischen Schock. Die verständigte Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Bienenstichen 

“Wir nehmen diesen tragischen Fall zum Anlass, um auf eine Möglichkeit hinzuweisen, sich zu schützen, denn gerade in der Sommerzeit kommt es vermehrt zu Bienenstichen. Zur Vorbeugung kann ein allergologisch geschulter Facharzt aufgesucht werden”, sagt die Polizei-Pressesprecher Nils Matthiesen. 

Und weiter: “Dieser stellt durch Tests fest, ob eine Insektengift-Allergie vorliegt und kann ein Allergie-Notfallset verschreiben. Es enthält mehrere Medikamente, die allergische Reaktionen im Falle eines Bienen- oder Wespenstichs lindern sowie Blutdruck und Kreislauf stabilisieren.” 

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