Kreuzung_Niedersachsendamm, Foto: Barth Der gekrümmte Verlauf des Buntentorsdeich führt dazu, dass linksabbiegende Autos, die vom Niedersachsendamm kommen, Fußgänger nicht sehen und so gefährliche Situationen entstehen. Foto: Barth
Huckelriede

Ein sicherer Weg gewünscht

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Eine sichere Querungsmöglichkeit im Bereich Niedersachsendamm auf Höhe des Buntentorsdeichs für Fußgänger zu schaffen, wird bereits seit mehreren Jahren versucht.

Bisher wird der Bereich, nach Aussage des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV), jedoch von Verkehrsteilnehmern nicht intensiv genug genutzt, um beispielsweise eine Ampel einzurichten.

Bereits 2016 hat der Fachausschuss Bau, Umwelt und Verkehr des Beirats Neustadt in einem Beschluss das ASV aufgefordert, eine Fußgängerquerung für den Niedersachsendamm auf Höhe des Quartierszentrums einzurichten. Bislang führte dies allerdings zu keinem Ergebnis.

Erneute Bitte um Vorschläge im Juni

In Reaktion auf einen Bürgerantrag vom SOS-Kinderdorf gab es im Juni dieses Jahres nun erneut einen Beschluss des Beirates. In diesem bittet der Beirat das ASV um Vorschläge in der gleichen Sache.
In der Begründung heißt es, dass bereits seit Beginn der Planungen für den Bau des Quartierszentrums vom Beirat darauf hingewiesen wurde, dass eine Querungshilfe benötigt werde.

Bei einem Ortstermin 2012, unter anderem mit dem ASV, war dem Beirat zugesagt worden, am Niedersachsendamm Leerrohre in die Verkehrsanlage einzubauen, um später ohne großen Aufwand Ampeln aufstellen zu können.

Gekrümmter Straßenverlauf erschwert die Sicht

Im Antrag des SOS-Kinderdorfes heißt es, dass durch den Bau neuer Wohnungen in Werdersee-Nähe, einer Reihenhaussiedlung und insbesondere der Fertigstellung des Quartierszentrums weitaus mehr Menschen angewiesen seien, die Kreuzung Niedersachsendamm, Werderhöhe und Buntentorsdeich zu nutzen.

Zudem sorge der gekrümmte Straßenverlauf des Buntentorsdeich dafür, dass linksabbiegende Autos, vom Niedersachsendamm kommend, Fußgänger gar nicht erst sehen oder sogar nicht beachten.

Verkehrsaufkommen nicht ausreichend

Brigitte Pieper, Amtsleiterin des ASV sagt: „Der Antrag vom Ortsamt zur Prüfung der Verkehrslage ist bei uns Mitte Juni eingegangen.“ Eine Verkehrszählung sei zur Ferienzeit jedoch nicht sinnvoll gewesen. Diese sollte im September erfolgen.

Auf erneute Nachfrage erklärte nun Martin Stellmann vom ASV, dass eine Verkehrszählung nicht stattfinden werde. Allein durch Beobachtung werde deutlich, dass das Verkehrsaufkommen nicht ausreicht: „Die Zahlen, die für die Einrichtung eines Zebrastreifens notwendig wären, werden weder von Fahrrädern und Fußgängern noch von Kraftfahrzeugen erreicht.“

Trotz dieser Sachlage, scheint das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen worden zu sein: Das ASV befindet sich aktuell in Gesprächen mit dem Orts-amt, um gemeinsam eine Lösung zu finden, so Stellmann.

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