Nur beim Glatteis sieht der NABU wenig andere Möglichkeiten als das Verwenden von Streusalz. Allerdings: Sinken die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, würde auch dies nicht mehr helfen- Symbolfoto: av
Ratgeber

Nabu warnt vor Streusalz-Einsatz

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Kaum liegen Schnee und Glatteis auf den Gehwegen, greifen viele Bürger schnell zum Streusalz. Doch der Naturschutzbund (Nabu) Bremen warnt vor den Folgen - und zeigt Alternativen auf.

„Streusalz ist alles andere als harmlos“, betont Nabu-Bremen-Geschäftsführer Sönke Hofmann. Bäume, Grundwasser und Hundepfoten – sie alle würden unter dem Einsatz des Mittels leiden.  Hunde entzünden sich am Streusalz die Pfoten, das Salz zur Versalzung des Grundwassers beitragen – betroffene Pflanzen und Bäume würden langsam vertrocknen, führt Hofmann aus.

Zudem: Wer zum Streusalz greife, verstoße gegen das Bremer Landesstraßengesetz.

Alternativen gebe es zuhauf, sagt Hofmann. Er empfiehlt Privathaushalten die Verwendung von salzfreien, abstumpfenden Streumitteln wie Granulat, Split, Sand oder Kies. Nur bei Eisregen werde es schwierig, etwas anderes als Streusalz verwenden zu können. Allerdings sollte es sparsamst eingesetzt werden, so Sönke Hofmann: „Ein Esslöffel Salz mit einer guten Handvoll Sand gemischt hilft in solchen Extremlagen.“

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