Bei Ayhan Güleç, Mitinhaber des Kismets Sögestraße, sitzt jeder Handgriff. Foto: Marco Meister Bei Ayhan Güleç, Mitinhaber des Kismets Sögestraße, sitzt jeder Handgriff. Foto: Marco Meister
Gastrotest

Kismet: Für den schnellen Mittagstisch

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Das "Kismet – New Generation" an der Sögestraße 72 bietet gut gewürzte Speisen für die Mittagspause. Geöffnet ist es täglich von 10 bis 22 Uhr.

Ambiente

Wer hierher kommt, hat es eilig. Viele bestellen nur schnell was im Vorbeigehen. Zwar kann man sich in dem kleinen Imbiss auf dem Weg zu den Schweinchen in der Sögestraße auch hinsetzen, schön ist das allerdings nicht. Der kleine schmale Raum wird dominiert von einem großen Tresen, hinter dem sich wahre Salatberge türmen – die allerdings angesichts des Andrangs wegschmelzen wie Butter in der Sonne. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu sehen: An den Wänden sind ein paar schmale Stehtische angebracht. Einige wenige Barstühle, deren Polster auch schon bessere Zeiten gesehen haben, stehen davor. Der einzige Hochtisch, an den vier Leute passen, ist mit Krümeln übersät und könnte mal abgewischt werden. Die Wände wurden mit weißer Lackfarbe gestrichen und sind schmucklos. Der Imbiss ist barrierefrei, eine Toilette gibt es nicht.

Essen

Der große Döner-Teller für 7 Euro kommt üppig belegt auf den Tisch. Das Hähnchenfleisch dampft noch, ist zwar sehr zart, aber auch recht fettig. Darunter – und leider dadurch sehr angematscht – befinden sich die grundsätzlich ausgesprochen leckeren und knusprigen Pommes. Schade. Ansonsten überzeugt uns die Auswahl aus gut gewürztem Rot- und Weißkraut, frischem grünen Salat, Tomaten, viel Petersilie und Peperoni. Obendrauf gibt es noch einen Klecks Joghurtsoße mit einem Hauch Pfefferminz und eine tomatige Cocktailsoße, dazu gibt es zwei dicke Scheiben Fladenbrot. Als zweites Essen ordern wir ein Falafel-Rollo für 4,50 Euro. Das sieht auf den ersten Blick überschaubar aus, reicht aber dicke. Gefüllt ist der knusprige Teigfladen mit der gleichen Melange an Salaten wie auf dem Döner-Teller und vielen großen, würzig-saftigen Falafeln – lecker. Auch dazu gibt es die zwei Dips.

Service

Hinter dem Tresen, zwischen Dönerspießen, Frittiergeräten und Salatauslagen geht es hoch her: Vier Männer rotieren routiniert auf engstem Raum – da sitzt jeder Handgriff. Dieser eingespielten Teamarbeit ist es zu verdanken, dass die Kunden ihr Essen ratzfatz bekommen.

Preise

Die Preise sind im grünen Bereich: 7 Euro für den Döner-Teller und 4,50 Euro für das Falafel-Rollo sind ein guter Deal. Zu Trinken gibt es nur Soft-Drinks aus dem obligatorischen Riesen-Kühlschrank: Eine 0,5-l-Flasche Wasser kostet 1,50 Euro und eine Cola in der gleichen Größe 2 Euro.

Fazit

Schnell und gut.

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