An die Menschen, die Kriegsdenkmäler häufig vergessen, wollte die Lilienthaler Bildhauerin Ingeborg Ahner-Siese erinnern: die Mütter. 1984 hat sie das „Denk-mal an die Mütter“ entworfen, 1996 in Worphausen aufgestellt und 1998 der Gemeinde Lilienthal gestiftet. Traditionell nimmt man sich den Muttertag, um vor dem Werk einen Blumenstrauß niederzulegen.
Tradition in Lilienthal
Da der diesjährige Muttertag auf den heutigen Sonntag fällt, war Lilienthals Bürgermeister Kim Fürwentsches bereits Freitag beim Dorfgemeinschaftshaus Worphausen vor Ort, um diese Tradition fortzuführen. „Ich finde es ein wichtiges Denkmal, da es an diejenigen erinnert, die auch unter dem Krieg gelitten und Zuhause alles getragen haben“, sagte Fürwentsches. Der Strauß, von dem sich der Bürgermeister begeistert zeigte, kam von Stilleben, dem Blumenladen von Inge Hashagen, Frankenburg 60.