Shamsu Mansaray hatte nach der Pause die große Chance zum Ausgleich für Atlas, scheiterte aber an Gäste-Torwart Sascha Burchert. Foto: Konczak
SV Atlas

Pokalsensation bleibt aus

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SV Atlas hält im DFB-Pokal gegen St. Pauli lange gut mit, unterliegt aber am Ende noch deutlich.

Ein Fußballfest war es schon vor dem Anpfiff, zur Pokal-Sensation fehlte dann aber doch ein ganzes Stück. Mit 0:5 (0:1) unterlag der SV Atlas Delmenhorst gestern in der ersten Rundes des DFB-Pokals dem FC St. Pauli.

Atlas-Trainer Dominik Schmidt vertraute auf die gleiche Startelf wie beim Oberliga-Auftakt in der vergangenen Woche. Ganz anders als beim 2:0-Erfolg gegen Hildesheim spielte sich das Geschehen aber von Anfang an hauptsächlich in der Hälfte der Gastgeber ab.

St. Pauli verwandelt Freistoß direkt

Bis zur 24. Minute gelang es den Delmenhorstern, das eigene Tor sauber zu halten. Dann zirkelte St. Paulis Smith einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Keine Chance für Torwart Damian Schobert, der sein Team zuvor mehrfach vor einem Rückstand bewahrt hatte.

Nach dem Seitenwechsel hatte dann zunächst Mansaray die Chance zum Ausgleich, brachte den Ball aus spitzem Winkel aber nicht an St. Pauli-Keeper Burchert vorbei.

Eigentor entscheidet das Spiel

Ein Eigentor von Atlas-Torwart Schobert, der bei einem Rettungsversuch von Mitspieler Sari angeschossen wurde, brachte die Hamburger dann endgültig auf die Siegerstraße (58). Saad (68.), Hartel (71./Foulelfmeter) und Afolayan (88.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

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