Catrin Striebeck als Gabriele (r.) und Mathilda Smidt als Bettina im Tatort von Radio Bremen. Schauspielerin Striebeck hat am Max-Reinhardt-Seminar studiert, am Burgtheater und den Schauspielhäusern in Hamburg sowie Bochum gespielt. Im Kino bereichert sie Filme wie Fatih Akins „Soulkitchen“ oder „Die Unterwerfung“ nach Michel Houellebecq. Foto: Magdalena Stengel/ Radio Bremen Catrin Striebeck als Gabriele (r.) und Mathilda Smidt als Bettina im Tatort von Radio Bremen. Schauspielerin Striebeck hat am Max-Reinhardt-Seminar studiert, am Burgtheater und den Schauspielhäusern in Hamburg sowie Bochum gespielt. Im Kino bereichert sie Filme wie Fatih Akins „Soulkitchen“ oder „Die Unterwerfung“ nach Michel Houellebecq. Foto: Magdalena Stengel/ Radio Bremen
Interview

Note Zwei fürs Wohlfühlen in Bremen

Von
Catrin Striebeck spielt am Sonntag im Tatort „Wenn man nur einen retten könnte“ mit

Tatort: „Wenn man nur einen retten könnte“: Ein Todesfall im Bremer Studentenmilieu beschäftigt die Bremer Kommissarinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram), die von ihrem Kollegen Patrice Schipper (Tijan Njie) vom Kriminaldauerdienst unterstützt werden. Am Sonntag, 20.15 Uhr, im Ersten.

WESER REPORT: Frau Striebeck, wenn es nur einen lebenden Menschen in Ihrem richtigen Leben geben würde, den Sie retten dürften: Wer wäre das?

Catrin Striebeck: (schweigt)

Verraten Sie schon etwas von Ihrer Rolle im neuen Tatort „Wenn man nur einen retten könnte“?

Eine von Verlusten erschütterte Frau, die durch ihren Schmerz fast übersieht, wie sehr ihre jüngste Tochter nach Hilfe schreit.

Ich kann Sie mir nicht am zum Tatort vorm Fernseher vorstellen. Schätze ich Sie richtig ein?

Ja! Aber manchmal eben doch…

Als Hamburgerin: Wie wohl fühlen Sie sich in Bremen – auf einer Schulnoten-Skala von Sechs (überhaupt nicht) bis Eins (nirgends geht es mir besser)?

Zwei.

Haben Sie während der Tatort-Dreharbeiten an der Weser Ihren Lieblingsplatz in der Schwesterstadt gefunden?

Wie bereits in meiner Kindheit, schlendere ich wahnsinnig gern durch den Schnoor.

Darf ich Sie etwas zu Ihrem Vater Peter Striebeck fragen, ebenfalls berühmt für seine künstlerische Arbeit, sogar als Intendant des Thalia-Theaters? Hat er sich gewünscht, dass Sie Schauspielerin werden – oder konnten Sie sich nichts anderes vorstellen?

Da er den Beruf so liebt, konnte er sich wohl schwer vorstellen, dass ich etwas anderes mache.

Das Opfer im neuen Tatort, die Jurastudentin „Annalena Höpken“, gespielt von Annika Gräslund, litt im Tatort unter „immensem Leistungsdruck“. Hatten oder leiden Sie heute unter Leistungsdruck in Ihrem Beruf?

Diesen Druck lasse ich nicht zu.

…Was machen Sie dagegen?

Mit Offenheit Grenzen setzen. Aber Lampenfieber habe ich natürlich auch.

An welche Rolle auf der Bühne oder am Set erinnern Sie sich am liebsten?

„An das Gefühl eine Band zu sein“, bei den Arbeiten mit René Pollesch.

Das Jahr beginnt erst. Außer auf allgemeine Wünsche wie Frieden: Worauf hoffen Sie 2026?

Dass ich niemals in die Situation Ihrer ersten Frage komme.

 

Ein Interview mit Kommissarin Luise Wolfram lesen Sie hier

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