Obwohl das Weihnachtsfest bereits einige Tage zurückliegt, wurden unter der Woche 22 Leserinnen und Leser des WESER REPORT erneut beschenkt. Im Dezember hatten sie an der Unbezahlbar-Aktion teilgenommen und eine Rathausführung mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte gewonnen.
Bovenschulte zeigt bei UNBEZAHLBAR-Aktion sein Rathaus
„Obwohl es ja eigentlich zwei Rathäuser sind“, erklärte der erste Mann im Zwei-Städte-Staat. Für viele der Leserinnen und Leser war es der erste Besuch im Bremer Rathaus. „Dann erzähle ich ihnen ja noch etwas Neues, denn ich bin hier jeden Tag“, scherzte Bovenschulte. In der mehrstündigen Führung bot der Bürgermeister einen Exkurs durch das Staatsrecht im Land Bremen und dessen Geschichte. So erklärte er im Senatssaal, wie es die Regierungsmitglieder dort schaffen, rund 70 Tagesordnungspunkte binnen weniger Minuten abzustimmen. „Denn die eigentliche Politik machen wir beim Senatsfrühstück, hier wird nur noch abgestimmt“, so der Bürgermeister.
Zudem lüftete Bovenschulte das Geheimnis um die Spendenbox zu Gunsten der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auf dem Tisch im Senatssaal. Drei Gründe habe es früher gegeben um Geld hineinzuzahlen – jetzt sind es nur noch zwei. Wenn das Handy klingelt oder wenn ein Mitglied des Senats ausfallend werde, müsse bezahlt werden, betont Bovenschulte. „Früher auch, wenn Tünkramm erzählt wurde. Aber den Grund haben wir abgeschafft, weil es zu teuer geworden wäre“, so Bovenschulte.
Während vor den Fenstern der UNESCO-Welterbestätte der Schnee vorbei rieselte, zeigte Bovenschulte noch weitere Highlights wie die Portraits wichtiger Bremer, die Güldenkammer, das Gobellinzimmer und zum Schluss sein persönliches Arbeitszimmer.





