Schon seit vier Jahren ist klar: Das Worpsweder Feuerwehrhaus muss erweitert werden. Das Gerätehaus ist schlicht nicht groß genug, um bestehenden Versicherungsvorgaben zu genügen. Nach einigem Hin und Her gibt es nun einen konkreten Plan für den Neubau von Feuerwehrgerätehaus und Bauhof. Um die Anwohnerinnen und Anwohner über den aktuellen Stand des Verfahrens zu informieren, organisiert die Gemeinde für Donnerstag, 26. Februar, von 17 bis 19 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Ratsdiele.
Grundstück bereits erworben
Die Gemeinde erwarb Grundstücke von insgesamt etwa 21.000 Quadratmetern an der Bergedorfer Straße. Dort sollen das neue Feuerwehrgerätehaus und der Bauhof künftig stehen.
Zu diesem Zwecke entzog der Landkreis dem anvisierten Gebiet bereits den Landschaftsschutz, der außerhalb des Ortskerns große Teile der Umgebung Worpswedes abdeckt. Wie genau der Neubau nach aktuellem Stand aussehen soll, erläutern die Verfahrensbeteiligten bei der Informationsveranstaltung.
Dort steht auch der Ablauf im Alarmfall auf der Agenda – Immerhin gilt auf der Bergedorfer Straße, über die die Feuerwehr im Brandfall ausrücken soll, Tempo 70. In der Vergangenheit gab es daher bereits Bedenken, ob ein gefahrloses Ausrücken möglich ist.
Auch das Thema Entwässerung verlangt nach Aufmerksamkeit: Betroffen sind hier vor allem die Grundstücksnachbarn. Weil der Boden des auserkorenen Geländes zu wenig Wasser aufnimmt und ausgetauscht werden muss, braucht es ein entsprechendes Konzept, damit Nachbargrundstücke bei starkem Regen nicht womöglich unter Wasser stehen. Ebenfalls von Interesse: der Immissionsschutz.
Bedarfszuweisung soll bei Finanzierung helfen
Da Worpswede seit Jahren unter klammen Kassen leidet und auf Bedarfszuweisungen durch das Land angewiesen ist, wird das Bauprojekt in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt. Ende 2024 sagte das Land Niedersachsen im Rahmen einer Bedarfszuweisung 1,5 Millionen Euro für Worpswede zu, die der Gemeinde bei der Finanzierung des Neubaus helfen sollen.
Der Baubeginn war ursprünglich für Anfang 2026 terminiert. Im Frühling wird die Kommunalpolitik die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zum Bauvorhaben evaluieren.





