Ende des Lokführer-Streiks: Fahrgäste waren vorbereitet

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Dank guter Vorab-Info blieb das Chaos aus

Der Streik der Lokführer endet am Donnerstag um 21 Uhr. Das große Chaos ist ausgeblieben, da sich laut Deutsche Bahn die Kunden immer besser darauf einstellen. Ab morgen früh soll der Verkehr wieder regulär fließen.


Früher aufstehen, mehr Zeit einplanen und genau informieren, ob der Zug auch wirklich fährt: Das Prozedere, wenn die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) zum Streik aufruft, ist für den Bahnfahrer schon fast Routine geworden. Dementsprechend gut vorbereitet, macht sich dies auch bei der Bahn bemerkbar.

Während vor einigen Monaten Streikaufrufe noch viele Menschen vom Bahnfahren abschreckten, steigen die Zahlen der Fahrgäste an Streiktagen deutlich. „Die Kunden haben sich besser darauf eingestellt und sind gut informiert“, so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. So gab es vermehrt Anrufe bei der Service-Hotline aufgrund von Fahrtauskünften, große Beschwerden jedoch keine.

Privatbahnen verhindern Chaos

Während DB-Züge ausfielen, fuhren die Privatbahnen nach Plan: Fotos: Schlie

Für viele Bremer, die nur in das etwas näher gelegene Umland reisen wollten, dürften die Streiks ohnehin nicht das ganz große Problem sein.

Mit dem Metronom und der Nordwest-Bahn bedienen private Anbieter beliebte Strecken wie nach Hamburg oder Oldenburg. In der Hansestadt waren eher Fernzüge und Bahnen Richtung Osnabrück ein Problem.

Bis 21 Uhr wird der Streik am Donnerstag dauern. Doch das heißt nicht, dass man ab dann wieder bedenkenlos zum Bahnhof fahren sollte, um in den Zug einzusteigen. „Morgen früh werden wir den regulären Betrieb wieder aufnehmen können“, so Meyer-Lovis.

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