Grün-weißer Antrittsbesuch im Rathaus

Von
Marco Bode, Klaus Filbry, 
Axel Plaat, Jens Böhrnsen, 
Dr. Hubertus Hess-Grunewald und Jens Höfer (v.l.)

Ach ist das schön, wenn sich alle (wieder) lieb haben. Kürzlich rauschte der ganz große grün-weiße Bahnhof, das neue Präsidium des SV Werder Bremen, zum Antrittsbesuch bei Bürgermeisters Jens Böhrnsen ins Rathaus.
Zuletzt war man ja ein wenig weniger kuschelig wegen dieser klitzeleinen Rechnung für den Polizeieinsatz gegen den HSV. Innensenator Ulrich Mäurer will der DFL dafür eine Kostennote über läppische 300.000 Euro zu kommen lassen und das finden die „Werders“ gar nicht gut.

„Intensiver Austausch wichtig“

Aber nun, wo das Wetter etwas milder wird, ist wohl auch die Eiszeit zwischen Rathaus und Weserstadion vorbei. Werder-Präsident und -Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald: „Wir haben ja immer betont, dass uns der intensive Austausch mit der Stadt wichtig ist. Die Beziehung zwischen Bremen und Werder ist viel mehr als nur die unterschiedlichen Standpunkte zum Thema Polizeikosten.

Trikot-Vorderseite mit Bremer Schlüssel – Marco Bode, 
Klaus Filbry, Axel Plaat, Jens Böhrnsen, 
Dr. Hubertus Hess-Grunewald und Jens Höfer (v.l.)

“ Als Zeichen des guten Willens überreichte die Werder-Delegation bestehend aus Vize-Präsident Jens Höfer,  Schatzmeister Axel Plaat, Geschäftsführer Klaus Filbry und Aufsichtsrats-Chef Marco Bode ein Trikot, das mit dem Bremer Schlüssel veredelt wurde. „Wir wünschen uns, dass die Wahrnehmung wieder verstärkt wird, dass Werder und die Stadt in ihren Zielen vereint sind. Die Sicherung des Bundesliga-Standorts Bremen kann nur einem SV Werder gelingen, der Fans und Stadt als 12. Mann hinter sich weiß“, sagte Filbry.

Werder wichtig für Solidarität

Bürgermeister Böhrnsen bedankte sich für die Geste. „Die Bedeutung des SV Werder für die solidarische Stimmung in Bremen ist riesengroß. Das gesellschaftliche Klima in Bremen ist von Zusammenhalt geprägt und dazu trägt Werder in unnachahmlicher Weise bei.“

Wir wollen an dieser Stelle nicht über Gebühr auf den Boiler hauen, aber wirklich neu ist das nicht – aber es ist schön, wenn das die oberen Zehntausend für sich auch nochmal neu entdecken.

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