Mageres Remis gegen Mainz

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Artistische Einlage von Werders Mittelfeldspieler Levent Aycicek (Nummer 21), der gestern von Beginn an spielen durfte.  Foto: Nordphoto

Es hätte ein großer Schritt Richtung Europa League werden können. Aber Werder kam gegen den 1. FSV Mainz nicht über ein torloses Remis hinaus.

Werders Ambitionen auf die Teilnahme in der Europa League in der kommenden  Saison haben einen Dämpfer erhalten. Im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 schafften die Bremer nur ein torloses Remis. Besonders vor der Pause war es eines der schwächeren Heimspiele unter Trainer Viktor Skripnik, der beim 2.1-Sieg im Hinspiel seinen ersten Sieg als Bundesliga-Trainer feiern konnte.

Der Ukrainer verzichtete gestern auf Zlatko Junuzovic in der Staraufstellung, Kapitän Clemens Fritz, den bereits unter der Woche Probleme mit dem Hüftbeuger plagten, stand erst gar nicht im Kader. 
Die Gastgeber hatten von Beginn an große Probleme, einen geordneten Spielaufbau aufziehen zu können. Zum einen störte Mainz mit frühem Pressing. zum anderen leisteten sich die Bremer viel zu viele Fehlpässe.

Weil sich auch die Mainzer bei ihren Angriffsbemühungen nicht mit Ruhm bekleckerten, entwickelte sich ein außerordentlich zähes Spiel mit nur wenigen Höhepunkten. Dazu kamen zahlreiche Fouls: Werder bekam alleine in den ersten 45 Minuten 15 Aktionen abgepfiffen – Saisonhöchstwert für die erste Halbzeit.

Junuzovic kommt für Selke

Wenn es gefährlich wurde, dann über die linke Angriffsseite der Bremer, wo Janek Sternberg in Abwesenheit des verletzten Santiago Garcia eine gute Partie machte und in der ersten Hälfte mehrere gute Flanken abfeuerte. Die fanden allerdings genausowenig Abnehmer, wie alle Versuche durch das Zentrum – Werders Angreifer Franco di Santo und Davie Selke hingen größtenteils in der Luft.

Nach 62 Minuten hatte Trainer Viktor Skripnik genug von der spielerischen Magerkost und brachte Zlatko Junuzovic für den völlig wirkungslosen Selke, der es gerade einmal auf 19 Ballkontakte brachte. Einen Torabschluss konnte der 20-Jährige nicht verzeichnen.

Mit dem Wechsel ging ein Ruck durch die Mannschaft, die spürbar einen Gang zulegte. Auch das Publikum war sofort zur Stelle und erhöhte den Lauststärkepegel im Stadion erheblich.Dass der Endspurt nicht belohnt wurde und es auch nach 90 Minuten 0:0 stand, lag an der mangelnden Präzision im Abschluss. Die größte Chance des Spiels vergab Fin Bartels in der Nachspielzeit. Sein Schuss aus 14 Metern ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

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