Vier Werder-Talente auf dem Sprung

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Mit Maxiilian Eggestein (Foto), Florian Grillitsch, Ulisses Garcia und Luca Milan Zander sorgen derzeit vier 19-Jährige bei Werder für gute Stimmung und machen Hoffnung. Der WESER REPORT stellt die Talente vor.

 

 

Maximilian Eggestein

Maximillian Eggestein ist
ein offensiver Mittelfeldspieler.

Der gebürtige Hannoveraner ist drauf und dran, das Vakuum auszufüllen, dass Werder seit einiger Zeit auf der zentralen Position im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen hat. Im Februar wurde er mit einem Profivertrag bis 2018 ausgestattet. Eggestein ist ein großgewachsener (1,81 Meter), eleganter Spieler, der mit einer exzellenten Technik gesegnet ist. Sein größtes Plus ist wohl seine Spielintelligenz. Er trifft auf dem Platz auch in Bedrängnis oft die richtige Entscheidung: kurze und präzise Pässe, schnelle Drehungen, mit denen er sich Raum und Zeit verschafft. Er muss allerdings noch an seiner Fitness und seinem Tempo arbeiten.

Florian Grillitsch kann in der
Offensive nahezu alle Positionen spielen.

Florian Grillitsch

Der Österreicher stieg erst mit Verspätung in die Vorbereitung ein, weil er zuvor mit der U20-Auswahl seines Landes bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland gespielt hatte. Im Trainingslager in seiner Heimat bewies Grillitsch Torjägerqualitäten: In den Testspielen gegen 1860 München und eine Tirol-Auswahl steuerte er jeweils einen Treffer bei. Trotz seiner Körperlänge von 1,87 Meter ist er relativ schnell. Ein weiterer Vorteil: Er kann in der Offensive auf allen Positionen spielen. Lob gibt‘s von Trainer Viktor Skripnik: „Florian ist ein sehr vielversprechendes Talent.“

 

 

Ulisses Garcia

Linksverteidiger Ulisses Garcia
kam von den Grashoppers Zürich.

Der in Portugal geborene und der Schweiz aufgewachsene Sohn kapverdischer Eltern ist vielleicht die größte Überraschung  der bisherigen Vorbereitung – und zwar eine absolut positive. Da sein Namensvetter Santiago zum Saisonbeginn noch mit Pateallasehenproblemen fehlen wird und „Ulli“, wie er von seinen Mitspielern gerufen wird, seinen Konkurrenten Janek Sternberg in der Vorbereitung überflügelt hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass er in den ersten Pflichtspielen in der Startelf stehen wird.   In den Tests überzeugte Garcia mit gutem Stellungsspiel, mutigen Vorstößen und guten Flanken. Beim Blitzturnier in Salzburg gelang ihm gegen Gastgeber Red Bull sogar ein Tor.

 

Luca Zander spielt schon
seit 2006 für Werder.

Luca-Milan Zander

Der Rechtsverteidiger ist das dienstälteste der Talente. Er stieß 2006 von der Jugend des SC Weyhe zu Werder, durch­lief alle Nachwuchsmannschaften. Bereits im vergangenen Sommer war er auf dem Sprung ins Profiteam, eine schwere Knieverletzung warf ihn damals aber zurück. Viktor Skripnik nominierte ihn nun etwas überraschend für das Trainingslager im Zillertal. Konkurrent Marnon Busch ließ er bereits hinter sich, nun ist er sogar auf dem Sprung in die Startelf – solange er verletzungsfrei bleibt. Zander spielte in den Tests zwar nicht  ganz so spektakulär wie Garcia, überzeugte aber trotzdem mit Spielintelligenz, Dynamik und Schnelligkeit.

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