Eisbären holen Talent aus Israel

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Nächster Neuzugang für die Eisbären Bremerhaven. Der Basketball-Bundesligist sicherte sich die Dienste des israelischen Talents Adam Ariel (Foto). Der 20-jährige Flügelspieler, der vom aktuellen israelischen Meister und Eurocup-Teilnehmer Hapoel Jerusalem nach Bremerhaven wechselt, besitzt auch einen deutschen Pass.

„Adam Ariel bringt viel Talent mit und ist darüber hinaus ein guter Junge. Er ist ein exzellenter Schütze, der über ein großes Herz und die richtige Arbeitseinstellung verfügt. Adam ist hungrig, aber auch lernwillig“, sagt Eisbären-Trainer Muli Katzurin über die Unterschrift seines Landmannes.
Katzurin erhofft sich von Ariel Treffsicherheit aus der Distanz. Bei der U20-Europameisterschaft 2014 auf Kreta machte Ariel mit einer bärenstarken Dreierquote von 56,8 Prozent auf sich aufmerksam.

Gespräch mit Coach Katzurin

„Er wird bei uns Backup auf der Position des Shooting Guards sein und ich bin fest davon überzeugt, dass wir unsere Rotation mit ihm verbessern“, so Katzurin weiter. 
„Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass mir die Eisbären die Chance geben in der BBL zu spielen. Ich habe mich mit Muli Katzurin, der in Israel ein sehr angesehener Coach ist, ausführlich unterhalten und mit ihm über meine Rolle bei den Eisbären gesprochen.“

Deutschland zweite Heimat

Der 20-Jährige geht mit Ambitionen in die neue Spielzeit: „Mein Ziel ist es, mich zu verbessern und mit den Eisbären so viele Siege wie möglich zu holen. Ich habe schon viel über meine neue Basketball-Heimat gehört, auch dass Bremerhaven eine schöne Hafenstadt ist. Mir wurde allerdings geraten, auf jeden Fall eine dicke Jacke einzustecken“, schmunzelt Neu-Eisbär Adam Ariel.
Die Entscheidung nach Deutschland zu wechseln, betont Ariel, sei ihm gar nicht so schwer gefallen. „Klar, ich hatte in meiner Heimatstadt Jerusalem eine wunderbare Zeit und bin gerade erst israelischer Meister geworden, was mich unglaublich stolz macht und definitiv der mit Abstand größte Erfolg in meiner noch jungen Karriere ist. Aber ich habe schon immer eine besondere Beziehung zu Deutschland gehabt, da meine Mutter die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Deutschland ist so eine Art zweite Heimat für mich und ich will so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen“, freut sich der 20-Jährige auf seine neue Herausforderung bei den Eisbären Bremerhaven.

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