Werder siegt auch im Testspiel gegen Brünn

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Zlatko Junuzovic (l.) im Zweikampf
mit Jan Malik. Foto: Nordphoto

Werder bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen. Im letzten Testspiel des Trainingslagers besiegten die Bremer den tschechischen Erstligisten FC Zbrojovka Brünn mit 2:0. Dabei gab es bereits einige Rückschlüsse auf die Startformation in der kommenden Saison.

Im letzten Testspiels des Trainingslager im östereichischen Zillertal gab Trainer Viktor Skripnik gegen FC Zbrojovka Brünn zwar allen Profis etwas Spielzeit. Aber die Anfangsformation gab schon Aufschluss darüber, welche Profis derzeit im Kampf um die Stammplätze die Nase vorn haben dürften.

Im Tor müsste schon ein Wunder geschehen, wenn Felix Wiedwald am 15. August beim Bundesliga-Auftakt gegen Schalke 04 nicht zwischen den Pfosten stehen sollte.

Garcia hängt Sternberg ab

Auch die Viererkette steht. Rechts hat Theo Gebre Selassie, der gestern in der 32. Minute mit einem schönen Kopfball nach Ecke von Zlatko Junuzovic die 1:0-Führung für Werder erzielte, seinen Platz sicher.

Linksverteidiger Santiago Garcia wird noch einige Zeit verletzt fehlen. Sein Namensvetter Ulisses konnte in den Testspielen überzeugen, machte auch gegen die Tschechen eine ansprechende Partie und ließ Konkurrent Janek Sternberg klar hinter sich.

Das Innenverteidiger-Duo bildeten gestern Alex Galvez und Assani Lukimya. Gut möglich, dass „Luki“ für Jannik Vestergaard, der erst in der kommenden Woche ins Training einsteigen wird, weichen muss.

Talent Maximilian Eggestein konnte in
der Vorbereitung überzeugen. Foto: Nordphoto

Eggestein drängt in die Startelf

Dass Philipp Bargfrede, wenn er denn fit ist, die erste Wahl auf der Sechser-Position darstellt, ist ebensowenig eine Überraschung, wie Junuzovic und Fin Bartels auf den Halbpositionen.

Aber dass Maximilian Eggestein derzeit die besten Chancen hat, im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen Franco di Santo und Anthony Ujah aufzulaufen, hätten vor dem Traininglager nur die wenigsten gedacht. „Er lebt von seiner Handlungsschnelligkeit, Spielfreude, Kombinationsstärke und Vororientierung“, sagt Sportdirektor Rouven Schröder über den 19-Jährigen.

Gegen Brünn wechselte Skripnik nach den ersten 45 Minuten gleich acht Mal. Nur Wiedwald, Junuzovic und Bartels blieben auf dem Platz. Letzterer erzielte in der 68. Minute nach feiner Vorarbeit von Izet Hajrovic den zweiten Bremer Treffer.

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