In Problemgebieten wie dem Bahnhofsumfeld wurden zuletzt weniger unbegleitete Minderjährige festgestellt. Symbolfoto: av Vor dem Bahnhof solls voll werden
Werder Bremen

Polizei warnt Fans: Nicht Zug fahren

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Die Bundespolizei will den Zustieg von Fans, die zum Spiel Werder Bremen - Hannover 96 per Bahn anreisen wollen, begrenzen. In der Vergangenheit haben sogenannte Fußballfans randaliert und Reisende belästigt.

Fußballsfans, die zum Nordderby Werder gegen Hannover 96 am kommenden Samstag mit der Bahn fahren wollen, sind nicht willkommen: Die Bundespolizei will den Zustieg in die Züge begrenzen. Lange Wartezeiten vor dem Bahnhof könne es geben, so die Beamten, und verweisen auf Busse.

Gerade einmal zwei „Regelzüge“ sollen Fußballsfans nach der Partie im Weserstadion am kommenden Samstag von Bremen heimwärts nach Hannover bringen, und in diesen dürften auch nur wenige Fans mitfahren. Das teilt die Bundespolizei am Montag in der Hansestadt mit. „Diese Züge werden nach bisherigen Prognosen mit Bahnreisenden aus Norddeich und Bremerhaven voll besetzt sein“, heißt es zur Begründung.

„Kontrollen durchführen und Straftaten verhindern“

Die klare Ansage ist: „Der Zustieg von Fangruppen ist nur in begrenzter Zahl möglich, um Fahrscheinkontrollen durchzuführen und Straftaten zu verhindern.“ In der Vergangenheit, streicht die Bundespolizei heraus, haben Randalierer im Schutz der Menge Waggons demoliert und Reisende belästigt. Dass soll jetzt durch den „geregelten Zustieg“ unterbunden werden.

Und weiter: „Versuchen zu viele der rund 4000 Fans von Hannover mit der Bahn anzureisen, könnten sie erst spät in der Nacht wieder heimfahren; sie müssten lange vor dem Bremer Hauptbahnhof warten.“

Und wie sollen die Fans dann nach Bremen und wieder zurück kommen? Die Bundespolizeiinspektion rät den Fans von Hannover 96, das Angebot des Vereins anzunehmen und mit dem Bus zu fahren. Für acht Euro gehe es vom ZOB Hannover nach Bremen.

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