Polizeieinsatz in Bremen-Nord / Symbolfoto Polizeieinsatz in Bremen-Nord / Symbolfoto
Nord

Wie falsche Dachdecker eine Frau prellen wollten

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Ganz abgebrüht wollten drei Männer, die sich als Dachdecker ausgaben, eine Frau in Bremen-Nord prellen. Doch die Hausbesitzerin wurde misstrauisch, und rief glücklicherweise die Polizei.

Als reisende Handwerker waren drei Männer aus Osnabrück unterwegs. Sie sind im Alter zwischen 34 und 36 Jahren, wie die Polizeinspektion Nord mitteilt. Bei einer Frau in Bremen-Schönebeck klingelten sie an der Tür und boten die Reinigung der Dachrinne ihres Hauses an.

Die 72-Jährige, offenkundig erfreut über das Angebot, stimmte dem zu. „Im Anschluss an diese Arbeit erklärten die vermeintlichen Dachdecker, dass das Dach repariert werden müsse“, teilt die Polizei weiter mit. Dazu gehöre, dass der Dachfirst neu gemacht werden müsse, anschließend müsse das Dach gereinigt und natürlich auch noch versiegelt werden.

Für diese Arbeiten sollte die Hausbesitzerin rund zweitausend Euro bezahlen. Die Frau stimmte zunächst zu. Doch dann besann sie sich und wunderte sich, dass die avisierten Arbeiten so teuer seien.Die Bremerin rief die Polizei.

Es handelte sich nicht um Dachdecker

Die fackelte nicht lang und kam in der Straße in Schönebeck vorbei. Sie traf auf die Männer, die ihre bereits begonnen Arbeiten am Dach des Hauses fortsetzen wollten. Und dann kam es raus: „Eine Überprüfung ergab, dass es sich nicht um Dachdecker handelte“, so die Polizei.

Die Beamten empfahlen der Frau, die Arbeiten einstellen zu lassen. Die Polizei rät Hausbesitzern in diesem Zusammenhang, spontan an der Haustür angebotene Bauarbeiten abzulehnen und sich zuvor ein detailliertes Angebot zur Prüfung geben zu lassen. Der Rat der Beamten: „Lassen Sie sich nicht an der Haustür von vermeintlichen Handwerkern unter Druck setzen.“

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