Die Bundespolizei hat in Bremen ein mutmaßliches Mitglied der PKK verhaftet. Foto: WR
Terrormitgliedschaft

Mutmaßliches PKK-Mitglied in Bremen verhaftet

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In Bremen ist am Montag ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen Arbeiterpartei PKK verhaftet worden. Der Mann soll Gebietsleiter der Organisation in der Hansestadt gewesen sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Montagnachmittag und am Dienstagvormittag in Bremen und Berlin zwei Männer verhaftet, die der Mitgliedschaft in der verbotenen PKK (Kurdische Arbeiterpartei) verdächtigt werden.

Zuvor hatten Polizeilicher Staatsschutz und Generalstaatsanwaltschaft monatelang gegen die beiden Männer ermittelt, wie die Behörden mitteilten. Ein Ermittlungsrichter hatte Haftbefehle erlassen. Sie wurden nun für das LKA Berlin von Bremer Beamten vollstreckt, wie Sicherheitskreise dem Weser Report berichteten.

Mutmaßliches PKK-Mitglied soll Geld eingetrieben haben

Der 52-jährige Ali D. ist  am Montag gegen 16 Uhr vor einem Vereinsheim in Bremen verhaftet worden. Die Ermittler verdächtigen ihn, der maßgebliche Verantwortliche der PKK in Bremen gewesen zu sein; zuvor soll er in gleicher Funktion in Berlin gewirkt haben.

Gemeinsam mit dem dort verhafteten Cem A. soll er Gelder bei kurdischen Migranten für die Organisation eingetrieben haben. Ihnen wird vorgeworfen, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein.

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