Noch sieht der Erdwall ziemlich karg aus. Er ersetzt die alten Holzpoller.Foto: Barth Noch sieht der Erdwall ziemlich karg aus. Er ersetzt die alten Holzpoller. Foto: Barth
Verkehr

Darum sind die Poller vor der Erdbeerbrücke weg

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Es hat sich was getan an der Auffahrt zur Karl-Carstens-Brücke. Die Poller, die dort jahrelang am Rande der Grünfläche standen, sind verschwunden. Stattdessen blickt man jetzt auf einen Erdwall. Warum eigentlich?

Zurzeit sieht es noch ziemlich wüst aus: Die Holzpfähle sind verschwunden, stattdessen schauen Passanten auf einen Erdstreifen und einen kleinen Wall. Die Grünfläche zwischen den beiden Fahrspuren der Habenhauser Brückenstraße, die zur Karl-Carstens-Brücke führen, haben sich deutlich verändert.

Verantwortlich für die Veränderungen ist das Bremer Amt für Straßen und Verkehr (ASV). Das hatte vor sechs Jahren eben jenen Bereich erstmals „abgepollert“. „Das Ziel war, die Fläche vor Wildparkern zu schützen“, erklärt ASV-Sprecher Martin Stellmann.

Wildparker ließen sich nicht aufhalten

So richtig gut funktioniert habe das in der Praxis aber nicht. „Sobald sich der erste getraut hat, war die Fläche wieder voll“, sagt Stellmann. Besonders bei Großereignissen in der Umgebung sei der überbreite Mittel- und Grünstreifen ein beliebter Wild-Parkplatz gewesen.

Die unerwünschte Nutzung hatte Folgen. Auf der Fläche kam es immer wieder zu starken Versackungen. „Die Mähfahrzeuge konnten kaum noch mähen“, sagt Stellmann. Und auch die Holzpoller litten unter den wildparkenden Wagen. „Sie hätten jetzt erneuert werden müssen.“

Erdwall soll Autos fernhalten

Das Amt für Straßen und Verkehr entschied sich aber für eine andere Lösung. Die Poller kamen weg, stattdessen haben die Arbeiter einen Erdwall aufgeschüttet. „Zum einen wollten wir es gestalterisch etwas schicker machen“, sagt Stellmann.

Aber auch einen anderen Nutzen soll der Erdwall mit sich bringen. „Wir haben ihn so dimensioniert, dass auch ein SUV nicht mehr darüber fahren kann“, sagt der ASV-Sprecher über die auch im Stadtverkehr immer beliebter werdenden Geländefahrzeuge. So soll Falschparken vermieden werden.

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