Die Großleitstelle in Oldenburg schickte keinen Krankenwagen los: Symbolfoto: av Großeinsatz an der Autobahn / Symbolfoto
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Rumänen prügeln sich am Autobahn-Rasthof

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Auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen-Nord an der Autobahn 1 gerieten am Montagabend bis zu 30 Rumänen in Streit. Sie lieferten sich eine Schlägerei, die erst mit einem massiven Polizeiaufgebot beendet werden konnte.

Am Montagabend um 20.43 Uhr staunten Beamte des Hauptzollamtes Bremen, die zufällig an der Rastanlage Wildeshausen angehalten hatten, nicht schlecht: Dort gab es eine größere Schlägerei mit Verletzten, mehrere Menschen hatten Stichverletzungen abbekommen. Die Raststätte meldete sich auch über Notruf bei der Polizei in Oldenburg.

Streifenwagen aus unterschiedlichen Dienststellen, auch aus Delmenhorst, wurden sofort zum Rasthof entsandt.“Den ersten Beamten vor Ort bot sich ein unübersichtliches Bild. Circa 25 bis 30 Personen schienen noch in die Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein“, berichtet die Polizei Delmenhorst.

Streithähne wurden getrennt und fixiert

Als weitere Einsatzkräfte eintrafen, konnten die Beamten gegen 21.05 Uhr unter Kontrolle bringen: Die Streithähne wurden getrennt und „fixiert“. „Bei allen Beteiligten handelt es sich um rumänische Staatsangehörige, die aus bislang ungeklärter Ursache in Streit geraten sind“, heißt es im Polizeibericht.

Im Laufe dieser Auseinandersetzung war eine Person durch zwei Stiche in den Rücken schwer verletzt worden, Lebensgefahr besteht aber nicht. Eine Person erlitt Schnittverletzungen an der Hand, weitere drei Personen wurden leicht verletzt.

Rastanlage blieb bis Mitternacht gesperrt

Auch zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, können den Dienst aber weiter versehen. Neben der Polizei waren sieben Rettungswagen, drei Notarztfahrzeuge und die Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen im Einsatz. Das Gelände der Rastanlage blieb bis kurz nach Mitternacht gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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