Wasserschutzpolizei in Bremen im Einsatz / Symbolfoto Die Wasserschutzpolizei in Bremerhaven ist einem Umweltsünder auf die Schliche gekommen. Symbolbild/WR
Bremerhaven

Schiff stößt Schwefel aus – hohe Strafe für Kapitän

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In Bremerhaven hat die Wasserschutzpolizei einen Umweltsünder erwischt. Ein in den Hafen einlaufendes Schiff hat mehr Schwefel in seinen Abgasen ausgestoßen, als gesetzlich erlaubt. Das war teuer für den Kapitän.

Die Wasserschutzpolizei in Bremerhaven hat am Montag erfahren, dass der Kraftstoff eines einlaufenden Schiffes zu viel Schwefelanteil erhält. 0,1 Prozent klingt zwar nicht viel, ist aber laut der Behörde genug, um die Umwelt zu verschmutzen und verstößt deswegen gegen die Vorschriften.  Das teilte die Polizei jetzt mit.

Bekannt wurden die fehlerhaften Werte, weil eine automatische Messtation in Wedel an der Elbe den Dampfer überprüft hatte. Deswegen haben die Beamten im Hafen von Bremerhaven das Schiff kontrolliert und eine Analyse des Kraftstoffes durchgeführt.

Diese bestätigte den erhöhten Schwefelanteil. Der leitende Ingeniuer und der Kapitän haben deswegen eine Anzeige bekommen und musste eine hohe Kaution bezahlen: Insgesamt 3.080 Euro mussten die Seeleute bei den Behörden hinterlegen.  Außerdem verfügten die Beamten, dass der Mangel unverzüglich behoben werden muss und das Schiff nur noch mit zulässigem Kraftstoff weiter fahren darf.

 

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