Ryanair verbindet Bremen mit Stockholm - geraucht wird auf dem Vorfeld aber nicht. Foto: WR
Flughafen

Wegen einer Zigarette: Schwede darf nicht fliegen

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Am Bremer Flughafen hat ein Passagier aus Schweden im falschen Moment geraucht - auf dem Vorfeld. Die Bundespolizei griff zu, und vom Rückflug in sein Heimatland wurde er ausgeschlossen.

Auf dem Vorfeld des Bremer Flughafens hat sich ein 21-jähriger Mann aus Stockholm eine Zigarette angezündet, wie die Bundespolizei am Dienstag berichtet. Daraufhin hatte ihn ein Mitarbeiter des Flughafens mehrmals ermahnt, die Zigarette sofort zu löschen – er stand er an der Treppe neben der Maschine.

Er weigerte sich und wurde durch den Kapitän vom Mitflug in sein Heimatland ausgeschlossen. Als Bundespolizisten den jungen Mann vom Vorfeld führen wollten, wehrte er sich heftig. Sie brachten ihn deshalb auf den Boden : So „flog“ er kurz in Bodenlage, damit ihm Handfesseln angelegt werden konnten.

Er hatte einen Atemalkoholwert von 0,0 Promille

Der Grund seines Verhaltens blieb unklar. Gewöhnlich ist Alkohol im Spiel, doch sein Atemalkoholwert betrug 0,0 Promille. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte; dazu ein Bußgeldverfahren wegen des Rauchens auf dem Vorfeld – dessen Ahndung erfolgt durch das Luftfahrt-Bundesamt. Allerdings gibt es am Bremer Flughafen weder im Terminal und auf dem Vorfeld noch Raucherbereiche.

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