Bäume vor Abbruchgebäude Am Wollepark Damit die maroden Blöcke Am Wollepark 1-5 abgerissen werden können, müssen diverse Bäume abgeholzt werden. Foto: Konczak
Sanierungsgebiet

Der Wollepark-Abriss verzögert sich bis April

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In den abbruchreifen Blöcken am Wollepark 1 - 5 sind mehr Schadstoffe gefunden worden als erwartet. Dadurch verzögert sich der Abriss. Das erklärte Stadtplaner Ulrich Ihm im Ausschuss für Planen, Bauen und Verkehr.

Bevor die Bagger den Gebäuden Am Wollepark 1-5 zu Leibe rücken können, müssen diese von Schadstoffen befreit werden. Bei der Begutachtung der Ruinen waren in der Dachdämmung Stoffe gefunden worden. Diese müssen als gefährlicher Abfall gesondert entsorgt werden.

Daraus entstehen Mehrkosten in Höhe von 170.000 bis 200.000 Euro. Damit summieren sich die geschätzten Gesamtkosten der Maßnahme auf rund 1,5 Millionen Euro. Zwei Drittel davon bekommt die Stadt aus Fördermitteln erstattet.

Platten könnten abstürzen

Auch der eigentliche Abbruch gestaltet sich schwieriger als erhofft. Die verwendeten Fassadenplatten drohen abzustürzen. Deshalb müssen sie vorab einzeln abgenommen werden. Um die dafür benötigten Baumaschinen einsetzen zu können, sollen bis Februar diverse Bäume fallen.

„Es war ein zähes Ringen um jeden einzelnen Baum“, berichtete Ihm von den Abstimmungen mit der unteren Naturschutzbehörde. Ergebnis: von 55 Bäumen sollen 18 so genannte Leitbäume stehen bleiben, die als „besonders erhaltenswert“ eingestuft worden sind. Für die zu fällenden Bäume müssen laut Bebauungsplan Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.

Am Wollepark fallen erst die Bäume

Der aktualisierte Zeitplan sieht vor, dass nach öffentlicher Ausschreibung der Auftrag für den Abriss im Januar 2017 erfolgen soll. Die Bäume sollen bis zum Beginn der Abbruchbaustelle im Februar gefällt werden.

Der eigentliche Abriss würde dann Ende Februar mit dem Parkhaus beginnen. Zuvor muss es noch entkernt werden. Der Abbruch der Gebäude Am Wollepark 1-5 soll dann im April folgen. Entkernung und Abbruch verschiedener Gebäude können teilweise parallel erfolgen. Daher rechnet die Stadtverwaltung mit einer Gesamtbauzeit von acht Monaten.

 

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