Symbolfoto Einsatzfahrt Polizei. Die Täter konnten rechtzeitig gefasst werden. Symbolbild: WR
Walle

Prügelei und wilde Verfolgungsjagd am Waller Ring

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Erst beschimpften und bedrohten sie ihn, dann kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd. Dennoch ging die Situation für das 30-jährige Opfer vergleichsweise glimpflich aus - dank der Polizei und couragierter Passanten.

Die drei Täter lauerten ihrem Opfer am Samstagabend gegen 21 Uhr im Stadtteil Walle auf, sie wollten ihn wegen einer privaten Angelegenheit zur Rede stellen. Sie beschimpften und bedrohten den 30-Jährigen, bis dieser sich schließlich in sein Auto stieg und davonfuhr.

Einfach so ließen die Männer ihn jedoch nicht davonkommen: Sie setzten sich in ihren Wagen und nahmen die Verfolgung auf. Während seiner Flucht stieß das Opfer an der Kreuzung zwischen dem Waller Ring und Steffensweg mit einem unbeteiligten Wagen zusammen.

Prügelei nach misslungener Flucht

Der unbeteiligte Fahrer blieb unverletzt, der 30-Jährige hingegen verlor durch den Zusammenstoß die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, raste über zwei Metallpfosten und kam erst nach 30 Metern auf dem Gehweg zum Stehen.

Nach dieser Aktion hatten die Verfolger noch immer nicht genug: Sie zerrten ihr Opfer aus dem Wagen und begannen, auf ihn einzuprügeln. Mehrere mutige Passanten stellten sich ihnen jedoch in den Weg.

Täter vorläufig festgenommen

Der Verfolgte kam mit Prellungen und Schürfwunden davon, Schlimmeres konnte wahrscheinlich nur dank des couragierten Einsatzes der Passanten verhindert werden. Seine Verletzungen mussten dennoch in einem Krankenhaus behandelt werden.

Mehrere Strafverfahren kommen nun auf die drei 23,24 und 29 Jahre alten Täter zu, die noch am Tatort durch die Polizei vorläufig festgenommen werden konnten. Unter anderem werden ihnen gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. 

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