„Zentrales Instrument ist die Improvisation, in sehr vielfältiger Art und Weise“, sagt Sascha Heuer, Diplom Theaterpädagoge und Leiter des Stadtteil-Theaters.
Dabei sollen die Akteure lernen, ihre ganz eigene Spielenergie zu entdecken und weiterzuentwickeln. „Jeder Mensch kann spielen und der Sinn und die Aufgabe des Stadtteiltheater ist es, dieser ganz besonderen Individualität Raum zu geben und in einem Ensembleprozess zusammen zu führen“, erklärt Heuer.
Mischung aus Leichtigkeit und Ernst
Dies sei, seit der Gründung der Theatergruppe, mehrfach gelungen – mit den Stücken „Schneewittchen und die Hemelinger Zwerge“, „Wer mit den Läusen tanzt“ und „Die 1487. Aufführung – Hänsel und Gretel trifft Tschechow“.
„All diese Stücke werden selbst entwickelt. Angestrebt wird eine Mischung aus Leichtigkeit und Ernst“, berichtet der Theaterpädagoge. Eine Besonderheit des Theater liegt in der Art des Spielens.
Zentrales Element: Improvisation
Es gehe nicht darum, Texte auswendig zu lernen, wobei das nicht ausgeschlossen sei. Zentrales Instrument sei die Improvisation, in sehr vielfältiger Art und Weise.
„Das kann sehr befreiend sein. Die Schauspieler lassen sich auf das Spiel ein und haben eine sehr starke Präsenz auf der Bühne. Das schwappt dann auch aufs Publikum über.“
Neue Aufführungen im Herbst 2018
Auch das neue Stück soll gemeinsam als Teil des Gruppenprozesses entwickelt werden. Aufführungen sind Herbst 2018 angedacht.
Geprobt wird jeden Dienstag von 16.15 bis 18.15 Uhr, in den Monaten vor den Aufführungen öfter, im Saal des Bürgerhauses Weserterrassen (Osterdeich 70 b). Anmeldung und weitere Informationen gibt es unter Telefon 01520 895 89 20 oder per E-Mail: Sascha.Heuer@asb-bremen.de