Aus dem Haupteingang kommend nach rechts geblickt: Die Container-Anlange vor dem Übersee-Museum. Foto: Raddatz
Bahnhofsvorplatz

Was machen die Container dort am Hauptbahnhof?

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Mitten auf dem Platz vorm Übersee-Museum steht es, das dreistöckige Container-Gebäude. Ganz in grau - passend zum Wetter - mit Zäunen und eigener Stromleitung versehen. Doch was hat es damit auf sich?

Derzeit ist es sowieso zu ungemütlich, um am Platz der Deutschen Einheit, direkt vor dem Übersee-Museum, gemütlich klönen zu können. Nun ist es auch etwas enger geworden. Im Lauf der vergangenen Woche entstand ein kleines Container-Dorf auf der Grünfläche – und so schnell wird es nicht verschwinden. 

Doch es ist nicht etwa ein neues Flüchtlingsheim oder der Sitz eines aufstrebenden Start-Up-Unternehmens in bester Lage. Jens Tittmann, Sprecher des Bauressorts, klärt auf: „Es sind Pausenräume für die Bauarbeiter, die derzeit am neu entstehenden City Gate arbeiten.“ 

Heiße Phase 

Arbeitsrechtlich seien solchen Aufenthaltsräume vorgeschrieben, ebenso wie der Abstand, den die Räume zur Baustelle aufweisen müssen. Da sei der Platz infrage gekommen. Auch die Größe der Container ist schnell erklärt: „Derzeit sind sehr viele Handwerker am Projekt beteiligt, das sich in der heißen Phase befindet.“ Somit habe sich nun auch die Notwendigkeit der Räume ergeben.  

Dies bestätigt auch Volker Fedrau, der als Projektmanager am City-Gate-Bau beteiligt ist: „Gerade wird der innere Bereich ausgebaut, aber auch an der Außenfassade wird gearbeitet.“ Aufgrund des beengten Bauplatzes, sei die Wahl für ein Aufstellen der Pausenräume auf den Platz vorm Übersee-Museum gefallen. 

Bis Ende März 2019 sollen die Container dort erst einmal stehen bleiben. Etwa in diesem Zeitraum ist auch die Eröffnung des City Gates geplant. 

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