Ein umfangreiche, reich bebilderte Broschüre dokumentiert die einzelnen Etappen der umfangreichen Innenstadtsanierung. Foto: Konczak Ein umfangreiche, reich bebilderte Broschüre dokumentiert die einzelnen Etappen der umfangreichen Innenstadtsanierung. Foto: Konczak
Innenstadt

Kaufleute feiern neue City mit vielen Aktionen

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„Unter dem Motto“ Unsere Mitte – neu und wertig“ wird die neue Innenstadt am 5. Mai gefeiert. Mehr als zehn Jahre hat die Sanierung der Innenstadt gedauert.

In Delmenhorst steht ein weiteres Großprojekt kurz vor dem Abschluss. Mehr als zehn Jahre dauerte die Sanierung der Innenstadt, nun soll das runderneuerte Gebiet – passenderweise am bundesweiten Tag der Städtebauförderung – mit einer Einweihung unter dem Motto“ Unsere Mitte – neu und wertig“ am Sonnabend, 5. Mai, zusammen mit Bürgern, Kaufleuten, Anwohnern und Eigentümern ausgiebig von 10 bis 16 Uhr gefeiert werden.

Große Feier am 5. Mai

In der Markthalle gibt es eine Informationsveranstaltung zur Sanierung mit Vorträgen und Podiumsdiskussion. Der Oberbürgermeister Axel Jahnz und die Stadtbaurätin Bianca Urban halten Grußworte. Im Rahmen einer Ideenwerkstatt können die Bürger und Bürgerinnen von 12.30 bis 14 Uhr Vorschläge zur weiteren Entwicklung der Innenstadt einreichen. Julika Talke vom Fachdienst Stadtplanung bietet um 12.30 und 14 Uhr Rundgänge durch die Fußgängerzone an, mit Stopps an markanten Sanierungspunkten.

27 Bänke und Sitzlandschaften sind neu in der Innenstadt. Foto: Konczak

27 Bänke und Sitzlandschaften sind neu in der Innenstadt. Foto: Konczak

Parallel dazu haben die Einzelhändler an der Langen Straße und der Bahnhofstraße sowie weitere Akteure vielfältige Aktionen für Jung und Alt auf die Beine gestellt. Im östlichen und westlichen Teil der Lange Straße werden „rote Teppiche“ ausgerollt, auf denen Mode präsentiert wird. Vor dem Bürgerbüro wird ein Mitmachzirkus für Kinder aufgebaut, das Citymanagement und der Seniorenbeirat sind mit Spiel- und Bastelaktionen am Start. Die Städtische Galerie Delmenhost baut in der City eine mobile Druckwerkstatt auf, das Museumsteam lädt in die Wollwerkstatt und Jan Tut und Mett Sievers verteilen Delme Donuts. Auch Musiker und Walking-Acts unterhalten in der City. „An vielen öffentlichen Standorten liegen die Flyer mit allen Programmpunkten aus“, berichtet Citymanagerin Nicole Halves-Vollmer.

Rund elf Millionen Euro investiert

„Im Jahr 2006 wurden wir in das Programm zur Städtebauförderung des Bundes aufgenommen. Da lagen bereits drei Jahre Planung hinter uns“, berichtet Julika Talke vom Fachdienst Stadtplanung. Auch der Neubau des Fitgerhauses war zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen; die neuen Delmeterassen, das Markt 1 und die Markthalle standen als nächstes auf der To-Do-Liste der Stadtverwaltung. Vor mittlerweile vier Jahren wurde der Rathausplatz fertiggestellt.

„Im Rahmen der Innenstadtsanierung wurden zum Beispiel 27 neue Bänke und Sitzlandschaften aufgestellt, 45 zusätzliche Bäume gepflanzt und zwei Holzterrassen angelegt. 212 Fahrradständer kamen hinzu. An verschiedenen Punkten in der City befinden sich Wasserspiele, Kunstwerke und Spielgeräte“, zählt Petra Hintz vom Fachdienst Straßen- und Brückenbau auf. Allein im zweiten Bauabschnitt wurden knapp 70.000 Steine verlegt. „Die Investitionssumme für das rund 20.000 Quadratmeter umfassende Gebiet beläuft sich insgesamt auf elf Millionen Euro, von denen Bund und Land 4,5 Millionen übernommen haben“, berichtet Petra Hintz.

45 neue Bäume für die City

Die Stadtbaurätin Bianca Urban ist davon überzeugt, dass durch die Sanierung auch die Kaufkraft in der City gestärkt werden könne. „Die neue Innenstadt ist ein Geschenk der Stadt an ihre Bürger, an dem sie sich noch erfreuen können“, sagt sie. Hintz ergänzt: „Das setzt einen pfleglichen Umgang mit dem Mobiliar voraus. Vandalismus ist ein ärgerliches Thema.“

Broschüre dokumentiert die Innenstadtsanierung

Aus Sicht von Urban, hat das Gebiet beste Voraussetzungen für eine positive Entwicklung, an deren Gestaltung sich die Stadtverwaltung auch indirekt beteiligen wird. So soll der Bereich hinter der Markthalle noch aufgewertet werden. „Auch die veränderte Situation im Bezug auf die ursprünglich für den Krankenhausneubau in der Stadtmitte geplanten Fläche wird uns noch beschäftigen“, vermutet die Stadtbaurätin.

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