Aufnahme des Wohnwagens. Foto: Polizei Aufnahme des Wohnwagens. Foto: Polizei
Autobahnpolizei

Wohnwagen unter Beschuss

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Die Autobahnpolizei Ahlhorn bearbeitet einen abenteuerlichen Fall, in dem ein Wohnanhänger eines 48-jährigen Mannes aus Oldenburg auf der Autobahn beschossen wurde.

Der Oldenburger war am 16. August 2018, mit seinem Gespann auf dem Rückweg aus dem Urlaub. Dabei befuhr er die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen. Im Bereich Sittensen legte er eine Pause ein und setzte seine Fahrt danach fort. Bei der nächsten Pause auf einem Parkplatz auf der Autobahn 28. Dort entdeckte er ein Loch auf der rechten Seite des Wohnanhängers. 

Die Beamten der Autobahnpolizei stellten im Innenraum ein Projektil fest. Den Zeitraum zwischen beiden Pausen grenzte der Mann auf 13.30 bis 15 Uhr ein.

Beschuss auf der Autobahn

Mittlerweile wurde bekannt, dass es am selben Tag eine zweite Tat in diesem Bereich gab. Ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Diepholz war ebenfalls mit einem Gespann mit Wohnanhänger auf der Autobahn 1 in Richtung Dreieck Stuhr unterwegs.

Auch an seinem Wohnanhänger stellte er Beschädigungen an der rechten Seite fest und fand ein Projektil. Da er die Schäden erst zu Hause feststellte, konnte die Zeit nicht näher eingegrenzt werden. Er startete um 12 Uhr in Schwerin und hatte sein Ziel um 17 Uhr erreicht.

Polizei sucht Zeugen

Als Tatort kann bisher die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück genannt werden. In Frage kommt der Bereich zwischen Sittensen und dem Dreieck Stuhr. Wer auf dem Teilstück auffällige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04435  9 31 60 mit der Autobahnpolizei in Ahlhorn in Verbindung zu setzen.

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