Florian Kainz überzeugte bislang nur im Pokal. Foto: gumzmedia
Personalentscheidung

Zweikampf auf dem Flügel: Kainz gegen Rashica

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In Mainz stand er noch in der Startelf, gegen Mönchengladbach gehörte Werder-Profi Florian Kainz dann nicht mal zum 18er-Kader, saß nur auf der Tribüne. Das Bundesliga-Geschäft kann manch­mal schon sehr hart sein.

„Unsere Konkurrenz ist gerade in der Offensive groß“, sagt Sportchef Frank Baumann: „Da kann es mal harte Entscheidungen geben.“ Aufgrund der Vielzahl von Offensivspielern gibt es Woche für Woche den Zweikampf Florian Kainz gegen Milot Rashica.

Sie streiten um die Position des schnellen Außenstürmers im Kader, der die Eins-gegen-Eins-Situationen sucht. Wenn alle fit sind, ist kein Platz für beide Spieler. Rashica schaffte es in dieser Saison schon drei Mal nicht in den Kader für ein Bundesligaspiel.

In der Bundesliga blass

Bei Kainz war es nun die Premiere, wenngleich auch keine überraschende. Der Österreicher hatte in Mainz ganz schwach gespielt – und überhaupt: Kainz, der sich für diese Saison so viel vorgenommen hatte, ist bislang nur in den beiden Pokalspielen in den Fokus gerückt. Gegen die Regionalligisten Worms und Flensburg spielte er groß auf. In der Bundesliga konnte der 26-Jährige diese Leistungen nicht wirklich bestätigen.

Bei Rashica ist vor allem eine Szene in Erinnerung. Der 22-Jährige erzielte am zweiten Spieltag in Frankfurt kurz vor Schluss den Siegtreffer per Freistoß. Danach brachten ihn vor allem Schwächen in der Defensivarbeit ins Hintertreffen. Gegen Gladbach kam Rashica erst ganz spät ins Spiel, konnte sich nicht mehr auszeichnen.

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Eine Antwort

  1. Neutral sagt:

    Kohfeldt soll den Jungen Borschen mal bisschen mehr Zeit gewähren. Er soll ihn mal für 90min bringen und nicht wenn sie deutlich zurücklegen und das nur in die letzen 10min

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