Ab Freitag wird bei der Wilden Bühne „Ich habe einen Traum“ – ein Theaterstück über Radikalität, Gewaltfreiheit und Zukunftsträume aufgeführt. Foto: Klama
Präventionsprojekt

Wilde Bühne: Premiere von „Ich habe einenTraum“

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Die Wilde Bühne im Volkshaus hatt das 15-jährige Bestehen jetzt mit der Premiere einer neuen Aufführung gefeiert. Das Stück „Ich habe einen Traum“ wurde erstmals in der Spielstätte in Walle aufgeführt.

Der Name des Stückes ist zugleich Programm bezieht er sich doch auf den gewaltfreien Kampf und die berühmte Rede „I have a dream“, die Martin Luther King vor über 50 Jahren hielt.

Die Wilde Bühne hat sich gut entwickelt

Was 2003 als Theaterprojekt mit zwei Koffern angefangen hat, hat sich längst zu etwas viel größerem entwickelt: Mittlerweile erreicht die Wilde Bühne mit ihren Seminaren und Theatervorstellungen jährlich etwa 10.000 Jugendliche und wurde sogar schon als modellhaftes Präventionsprojekt im Bundesdrogenbericht der Bundesregierung hervorgehoben.

Und um genau die Sucht- und Gewaltpräventionen geht es den beiden Mitbegründerinnen Michaela Uhlemann-Lantow und Jana Köckeritz auch in den Stücken der vergangenen Jahre. Dabei ging es sowohl um Computersucht, Essstörungen, Lebenszweifel, Cybermobbing, Fußball-Gewalt, Rausch und Alkoholmissbrauch. Themen, die vor allem Jugendliche bewegen.

Das Herzstück der Wilden Bühne ist dabei das 14- bis18-köpfige Theaterensemble ehemals drogenabhängiger Menschen zwischen 24 und 63 Jahren. Die bringen ihre selbst entwickelten Stücke nicht nur mit einer besonderen Authentizität auf die Bühne, sondern diskutieren nach den Aufführungen oder nach Szenen auch, wie man die Situationen vielleicht hätte anders lösen können.

Wilde Bühne mit einem Stück über verlorene Träume

So ist es auch in der neuen Aufführung, wo es um die drei straffällig gewordenen Jugendlichen Almaz, Felix und Emma geht, die längst ihre Träume verloren haben. Als dazu verurteilt werden, im Altenheim Sozialstunden abzuleisten, kommt es dort zu einer folgenreichen Begegnung mit dem Pazifisten Roman und der alten Dame Elsa …

„Ich habe einen Traum“ wird jetzt noch mehrmals bei der Wilden Bühne im Volkshaus (Hans-Böckler-Straße 9) aufgeführt. Das nächste Mal am 17. November, um 20 Uhr. Zudem gibt es am 14. November sowie am 10., 11. und 12. Dezember weitere Aufführungen jeweils um 19 Uhr. Kartenreservierungen und weitere Infos unter der Rufnummer 69 69 77 40, buero@wwilde-buehne-bremen.de per Mail und unter wilde-buehne-bremen.de

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