Bremens Bürgermeister Sieling empfing die Preisträger (Mitte rechts) und Heinz Helle (Mitte links) am Montagmittag im Rathaus. Ganz links im Bild: der Vorstandsvorsitzende der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Michael Sieber. Foto: Raddatz
Auszeichnung

65. Bremer Literaturpreis im Rathaus verliehen

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Der Bremer Literaturpreis geht dieses Jahr nach Österreich. Die Jury hielt den Roman "Unter der Drachenwand" des in Wiener Schriftstellers Arno Geiger für auszeichnungswürdig. Er kann sich zudem über 25.000 Euro freuen.

„Als überaus genaue, differenzierte und anschauliche Vergegenwärtigung des Kriegsjahres 1944“, lobte die Jury das Werk Geigers. Im Roman „Unter der Drachenwand“ wird sich ein junger Soldat aus Wien über seine Verstrickung in die kollektive Schuld bewusst. Dafür erhielt der als freier Schriftsteller arbeitende Geiger den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis.

Geiger wurde 1968 in Bregenz, Vorarlberg, Österreich geboren. Er lebt seit 1993 als freier Schriftsteller in Wien. 1997 erschien sein Debütroman „Kleine Schule des Karussellfahrens“.

Der Förderpreis in Höhe von 6.000 Euro ging an den Münchener Heinz Helle. Sein Roman „Die Überwindung der Schwerkraft“ handelt von einer Geschichte zweier ungleicher Brüder. Helle wurde 1978 in München geboren, studierte Philosophie in München und New York. Er lebt heute in Zürich. Sein erster Roman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ erhielt durchweg positive Kritiken.

Der Bremer Literaturpreis zählt zu den wichtigsten und ältesten Auszeichnungen Deutschlands.

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