Wirtschaftssenator Martin Günthner,Tourismus-Chef und Peter Siemering und Chef-Förderer Andreas Heyer (v.l.). Foto: WFB/Bahlo
Standortmarketing

Stadtmusikanten auf jedem Auto

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Das Logo der Stadtmusikanten auf jedem Bremer Auto, jedem Transporter und jedem Container – das wünscht sich Peter Siemering, der Chef der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ).

Die Stadtmusikanten ständen für Bremen – weltweit, sie seien die besten Botschafter. Keine Werbung, kein Prospekt mehr ohne Stadtmusikanten. Mit dem Logo will Siemering aber nicht nur um Touristen buhlen, es soll auch Unternehmer und Fachkräfte nach Bremen locken.

Neben dem Logo soll stets der Spruch stehen „Bremen erleben“, verbunden mit der Aussage: „Home of Innovation“. Bei Auftritten in Deutschland wird der Slogan auch schon mal ersetzt durch: „Moin, Zukunft“.

Bremen Stärken kommunizieren

„Wir wollen Bremens Stärken noch breiter als bisher kommunizieren“, sagt Wirtschaftssenator Martin Günthner. Darum verschmilzt die BTZ in diesem Frühjahr mit der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Die BTZ-Mitarbeiter wechseln dann zur WFB, BTZ-Chef Siemering sitzt schon in der dreiköpfigen Geschäftsführung der WFB.

Rund 2,3 Millionen Euro stehen in diesem Jahr allein für Marketing-Aktionen bereit. Vom nächsten Jahr an, das hat Siemering schon angekündigt, brauche er dafür allerdings mehr Geld.

Bremer Büros im Ausland

Gemeinsam mit Hamburg und Schleswig-Holstein betreiben die Bremer in San Francisco künftig das Northern German Innovation Office, um neue Ideen aus dem benachbarten Internet-Zentrum Silicon Valley aufzuspüren. Die Auslandsbüros in Shanghai, Izmir und Ho-Chi-Minh-Stadt betreibt die WFB weiterhin alleine. „Da sind wir Konkurrenten“, sagt WFB-Chef Andreas Heyer.

Mit dem neuen Internetportal fachkraefte-fuer-bremen.de will die WFB Experten für eine Arbeit in Bremen begeistern. Auch die Handelskammer wirbt dafür, auf Facebook unter: „Bremen: City of Innovation“, wie WESER REPORT berichtete. Und das Starthaus plant eine Internetkampagne für Gründer: „Startland Bremen“.

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