"Viele haben nicht mehr daran geglaubt“, sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (links). Nun war es doch soweit: Der Baubeginn des Wesertunnels wurde am Donnerstag offiziell mit einem Spatenanstich eingeläutet. Foto: Barth
Stadtautobahn

Wesertunnel: Die Arbeiten haben begonnen

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Der Startschuss zum Wesertunnel-Bau ist gefallen: 1,6 Kilometer lang soll er sein, die Ortsteile Seehausen und Oslebshausen unterhalb der Weser verbinden. Der Tunnel bildet das zentrale Stück des Ringschlusses der A281.

Es ist der lange geplante vierte Bauabschnitt der A281 und ein wichtiger Baustein zur Autobahnring-Vollendung: der Wesertunnel. Er soll die Verbindung vom Güterverkehrszentrum (GVZ) zur A27 herstellen. Am heutigen Donnerstag fiel der Spatenstich.

Ab 2024, so die geplante Eröffnung, sollen dann bis zu 42.000 Fahrzeuge täglich zwischen den beiden Weserufern verkehren können – auf vier Spuren. Die Kosten werden auf 345 Millionen Euro geschätzt. Einen Großteil davon übernimmt der Bund.

Hoffen auf die Stadtautobahn

Parallel zur Weserquerung soll auch die Lücke zwischen Neuenlander Ring und dem Autobahnzubringer zur A 1 geschlossen werden. Geplante Fertigstellung: in fünf Jahren. Es ist der letzte von sechs Bauabschnitten zur Stadtautobahn.

Von dieser erhofft sich die Politik zahlreiche Vorteile: eine Entlastung der übrigen Verkehrswege in Bremen, so auch der A1 und A27 sowie den Anschluss von GVZ und dem Flughafen mit dem Autobahnnetz. Die Gesamtkosten werden auf 850 Millionen Euro geschätzt.

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