Ruderboot auf dem Werdersee Am Werdersee kann nicht nur geschwommen werden. Auch viele Wassersportvereine sind dort aktiv. Foto: Schlie
Freizeit

Der Werdersee ist ein Multitalent

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Badeseen im Test: Der Werdersee ist eine Oase inmitten der Stadt zum Entspannen und Sport treiben.

Sommerzeit ist Badezeit und in Bremen ist das nicht nur in Bädern möglich, sondern auch an einem der zahlreichen Seen. Der WESER REPORT stellt einige der Gewässer in den kommenden Wochen vor. Los geht es mit einem der bekanntesten und beliebtesten: dem Werdersee.

Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen und die Temperaturen andeuten, dass es Sommer werden könnte, füllen sich auch Wasser und Strand des Werdersees langsam mit Leben. Auf den Wiesen, ab Höhe der Fußgängerbrücke am Deichschartkiosk bis etwa zur Karl-Carstens-Brücke, tummelt sich gefühlt ganz Bremen zum Sonnenbaden, Entspannen oder Bier trinken.

Piraten-Spielschiff für Kinder

Am künstlich angelegten Strand direkt neben der DLRG-Station gibt es ein Piraten-Spielschiff für Kinder, Sand zum Burgen bauen und einen abgegrenzten Bereich im See für Nichtschwimmer. Ein Besuch wird so zu einem Mini-Urlaub mitten in der Stadt.

Der Werdersee ist ein wahres Multitalent, wenn es um Freizeit- und Sportaktivitäten geht. Viele, der in näherer Umgebung angesiedelten Sportvereine, nutzen das Gewässer zum Training. So ist ein vorbeipaddelndes Team im Kanu oder Kajak kein seltenes Bild.

Neben den alltäglichen Aktivitäten finden auch regelmäßig größere Veranstaltungen, wie das Bergfest Ende Juli, die Bremer Ruder-Regatta und das erstmalig ausgerichtete Kanu-Testival im vergagenen Mai statt.

Grillen an bestimmten Plätzen

Am Werdersee ist zudem das möglich, was einen Sommertag für den ein oder anderen erst noch abrundet: an festinstallierten Plätzen und auf der dafür vorgesehen Wiese hinter der DLRG-Station ist das Grillen erlaubt. Vorausgesetzt natürlich, dass sich alle verantwortungsvoll verhalten. Die Kohle kann in dafür vorgesehenen Behältern entsorgt werden und sollte vor dem Wegschmeißen gelöscht werden, so, dass keine Brandgefahr besteht.

Was die Idylle allerdings in jedem Jahr stört, ist der Müll der insbesondere nach freien Tagen das grüne Bild trübt. Besucher, die an den darauffolgenden Tagen an den See kommen, freuen sich, wenn ihre Vorgänger den eigenen Müll wieder mitnehmen. So bleibt der Werdersee auch die Oase inmitten der Stadt, für eine kurze Auszeit vom Alltag.

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Bremern fehlt es an Niveau und Bremen an Wohnraum in seinen besten Wohnlagen

    Anstatt die vereinsmeiernden Parzellisten beispielsweise in einfacheren Stadtteilen, wie Gröpelingen, Walle oder Findorff im Bremer Westen, aus denen viele von ihnen kommen anzusiedeln, belegen die immer noch lukrative Flächen zwischen Weser und Werdersee sowie der Pauliner Marsch.

    Sieht man sich am Wochenende einmal am Strand des Werdersees um, ärgert man sich über die Vermüllung. Auch das Umfeld, das eine der besten Stadtlagen ausmacht, passt mit seinen Parzellenbauten zwischen Kuhhirtenweg, Kuhhirten, Weser, kleiner Weser und Werdersee und der eher einfachen Natur der Laubenpieper schon lange nicht mehr mit den Ansprüchen an urbanes Leben im dritten Jahrtausend zusammen.

    Die Wettkämpfe der Polizei im Europahafen waren im Vergleich zu den Rettungsshows, die im Verlaufe der Siebziger von Seiten der Feuerwehr, DLRG, Polizei und THW am Werdersee gezeigt wurden, die es heute leider nicht mehr gibt, kaum beachtet.

    Der Höhepunkt war die Rettung eines Menschen aus einem Auto, dass zuvor präpariert und dann vor den Augen der Zuschauer mit ihm versenkt worden ist. Auch der anschließende Hubschraubereinsatz, der den Kleinwagen wieder aus dem Werdersee zog, empfanden Zuschauer als spektakulär.

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