Gleich zweimal klickten am Samstag in einem Haus in Walle die Handschellen. Symbolbild: Polizei
Walle

Einbrecher gesucht – Drogendealer gefunden

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Auf der Suche nach einem Einbrecher trafen Einsatzkräfte der Polizei am Samstag auf einen Drogendealer.

Die Polizei Bremen hatte am Samstag Hinweise erhalten, dass in einem Haus an der Nordstraße in Bremen-Walle ein Mann wohnt, der einige Tage zuvor in ein Juweliergeschäft in Walle eingebrochen war und dabei Schmuck gestohlen hatte.

Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft beim Gericht die Durchsuchung der Wohnung des Mannes. Das betreffende Haus hat nicht überall Klingelschilder an den Türen, die Einsatzkräfte standen deshalb nach einem Tipp zunächst vor der falschen Tür.

Ein Haus, zwei Festnahmen

Als sie dort anklopften, flogen einige Gegenstände aus dem Fenster. Weil sie Sorge hatten, der Bewohner versuche das Diebesgut zu entsorgen, öffneten die Polizisten die Tür und trafen auf einen 26-Jährigen.

Dieser hatte zwar keinen gestohlenen Schmuck, dafür aber Drogen, eine Waage und Verpackungsmaterial in einem Zimmer gelagert. Deshalb wurde der mutmaßliche Drogenhändler vorläufig festgenommen.

Danach durchsuchten die Polizisten noch die Wohnung des Einbrechers und fanden dort den Schmuck aus dem Juweliergeschäft. Der 54-jährige wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

 

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1 Antwort

  1. Gunnar-Eric Randt sagt:

    Der Bremer Westen ist man weiter so.

    In Findorff wird mit Drogen gehandelt und werden Waffen im Keller versteckt. In Walle hatte die Polizei jetzt einmal Glück. In Gröpelingen wohnten Schwerstabhängige, die das Sorgerecht für Kinder vom Jugendamt übertragen bekommen. Nachdem die leibliche Mutter auf mysteriöse Weise an einer Überdosis verstarb, fand man den Leichnam ihres Sohnes am Ende vom Stiefvater ermordet und im Kühlfach deponiert.

    Der letztgenannte Täter kommt für seine Tat demnächst wieder frei. Der Schmuckdieb und der Drogenhändler in Walle sind dingfest gemacht.

    Aber in Findorff, dort wo der Innensenator und andere Politiker wohnen, hinkt man diesbezüglich gern hinterher. Schließlich will man der Stadtteil aus dem „FF“ bleiben und macht dafür Schwerbehinderte auch gern einmal obdachlos. So wusste eine SPD-Bundestagsabgeordnete schon über Jahre, was sich im Vereinsheim des Kleingartengebietes abspielte, bevor das endlich geschlossen worden ist, nachdem die NSU-Zschäpe sich dort ebenfalls auf ihrer Flucht aufgehalten hat und der politische Druck deshalb zu groß wurde. Auch die Antifa demonstrierte mediengerecht im Viertel, anstatt sich einmal in der verlängerten Hemmstraße aufzustellen.

    Im Februar fand ein Drogenkonsument im Keller eines Hauses in Findorff, in dem er vermutlich zuvor seine Drogen gekauft hat, unter Sperrmüll eine Kiste mit Waffen darin, wie er zu Hause feststellte. Die Kiste wurde ihm zu heiß. Er fragte den Hausmeister, ob er wisse, wem er den Fund zurückgeben kann. Der wusste keine Antwort darauf und gemeinsam holte man die Polizei.

    Vom Richter wurde der dort schon mehrfach bekannte Konsument nicht nennenswert belangt. Wem die Kiste gehört und wer für den unerlaubten Waffenbesitz verantwortlich gemacht werden konnte, ist immer noch nicht öffentlich gemacht. Auch davon, dass der Dealer, der mutmaßlich im selben Haus oder dessen Umfeld wohnt, ermittelt worden ist, las man noch nicht.

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